Die 15 besten Beispiele für Black-Friday-Landingpages

Die 15 besten Beispiele für Black-Friday-Landingpages

Die besten Black-Friday-Landingpages haben drei Dinge gemeinsam: ein klares Angebot, einen direkten Weg zum Kaufabschluss und genug Dringlichkeit, damit potenzielle Käufer nicht bei der Konkurrenz weitersuchen.

An den wenigen Tagen rund um Black Friday verzeichnen Online-Shops mehr Traffic als zu jedem anderen Zeitpunkt des Jahres. Viele dieser Besucher kennen Ihren Shop noch nicht. Sie vergleichen Angebote auf mehreren Websites und sind schnell wieder weg, wenn sie Ihr Angebot nicht innerhalb weniger Sekunden finden.

Auf einer eigenen Landingpage sollte Ihr Angebot also direkt im Mittelpunkt stehen, statt sich hinter den üblichen Menüs und Kategorieseiten zu verstecken – denn dort werden Besucher während saisonaler Aktionen kaum danach suchen.

So haben 15 Marken ihre Black-Friday-Landingpages gestaltet:

  • Klare Darstellung von Rabatten und Preisen: einfach, aber wirkungsvoll — Apple, DJI, WP Rocket, Steam
  • Dringlichkeit mit Countdowns, Early Access und zeitlich begrenzten Produktveröffentlichungen schaffen: damit Besucher jetzt statt später kaufen — BIKE24, Sephora, Ghost
  • Übersichtliche Strukturierung von Angeboten: damit Besucher nicht lange suchen müssen — Target, Gymshark, Costco, Brooks Brothers
  • Das ganze Jahr die Black-Friday-Seite online lassen: damit sie für die nächste Rabattaktion sofort bereitsteht — Samsung, Delsey
  • Mit Tonalität und Markenauftritt überzeugen: ganz ohne aufwendige visuelle Gestaltung — Lena Layne, The North Face

1. Apple

Apple verfolgt am Black Friday einen anderen Ansatz als die meisten Händler: Statt die Preise zu senken, bietet das Unternehmen beim Kauf ausgewählter Produkte Geschenkkarten im Wert von bis zu 250 € an.

Die Aktion läuft nur für kurze Zeit – üblicherweise vier Tage, vom Black Friday bis zum Cyber Monday. Für jede Kategorie leitet ein direkter Link zu den jeweiligen Produktseiten weiter. Das ist ein gutes Beispiel für ein Landingpage-Design, bei dem das Angebot für sich selbst spricht.

So können Sie es anwenden: Eine erfolgreiche Black-Friday-Kampagne funktioniert auch ohne Preissenkungen. Geschenkkarten als Kaufanreiz schonen Ihre Marge und geben Interessenten dennoch einen Grund, jetzt zu kaufen statt zu warten.

Apple lässt die Landingpage auch nach Ende der Aktion online und leitet von dort zu aktuellen Angeboten weiter. So bleiben das Suchmaschinenranking und die Linkautorität der Seite das ganze Jahr über erhalten.

2. Gymshark

Die Black-Friday-Landingpage von Gymshark ist ganzjährig online und dient nicht nur zur Ankündigung der Rabattaktion, sondern auch als Planungshilfe. Bereits Monate vor Aktionsbeginn finden Besucher dort häufig gestellte Fragen zu Rückgabebedingungen und dem Starttermin sowie Produktratgeber, die bei der Vorbereitung auf den Einkauf helfen.

Die Seite fordert Besucher dazu auf, für einen frühen Angebotszugang die Gymshark-App herunterzuladen und Wunschlisten anzulegen. Außerdem wird die Anmeldung zum Treueprogramm prominent beworben, dessen Mitglieder noch höhere Rabatte erhalten.

Wenn die Aktion schließlich startet und im gesamten Shop Rabatte von bis zu 50 % gelten, wissen Interessenten bereits, was sie kaufen möchten und wie sie an die gewünschten Produkte gelangen.

Eine solche Evergreen-Seite bildet außerdem eine gute Grundlage für Strategien zur Kundenbindung nach dem Black Friday. Besucher, die die App herunterladen oder dem Treueprogramm beitreten, bleiben schließlich auch lange nach Ende der Aktion mit der Marke in Kontakt.

So können Sie es anwenden: Wenn Sie Ihre Black-Friday-Landingpage Monate im Voraus erstellen und als Planungshilfe nutzen, können Sie schon lange vor dem Start der Konkurrenzkampagnen Suchtraffic gewinnen.

3. Target

Target strukturiert auf seiner Black-Friday-Landingpage einen riesigen Produktkatalog so, dass Besucher mit nur einem Klick zum gewünschten Angebot gelangen. Die Angebote sind übersichtlich nach Kategorien wie Elektronik, Haushalt, Spielzeug und Kleidung gegliedert. Im Bereich „Deal of the Day“ wechseln täglich exklusive Tagesangebote und schaffen so einen Anreiz, die Seite immer wieder zu besuchen.

Die Navigation bleibt dabei unkompliziert. Über Kacheln gelangen Besucher direkt zu den für sie relevanten Produkten, ohne durch andere Artikel scrollen zu müssen. Hinweise auf geringe Lagerbestände und Kennzeichnungen für zeitlich begrenzte Angebote erzeugen Dringlichkeit direkt beim jeweiligen Produkt, statt pauschal auf der gesamten Seite zum Kauf aufzurufen.

Mit einer solch klaren Struktur können Sie das Kundenerlebnis in Ihrem Online-Shop während des umsatzstärksten Shopping-Wochenendes des Jahres optimal verbessern.

So können Sie es anwenden: Wenn Sie Produkte aus vielen Kategorien verkaufen, sorgen eine übersichtliche Navigation und wechselnde Tagesangebote für eine längere Aufmerksamkeitsspanne als ein einzelner statischer Rabattbanner.

4. Lena Layne

Die Black-Friday-Landingpage von Lena Layne liest sich wie ein persönlicher Brief. Alle wichtigen Informationen stehen übersichtlich im Text: wann die Angebote starten, wie hoch der Rabatt ist und für welche Artikel er gilt. Der herzliche, einladende Ton passt zum freundlichen und persönlichen Markenauftritt.

Formulierungen wie „Machen Sie die perfekten Weihnachtsfotos“ und „Suchen Sie ein Geschenk für einen lieben Menschen?“ sprechen Kunden emotional an und schaffen einen Kaufanreiz, ohne auf Countdown-Timer oder Hinweise zu knappen Lagerbeständen zurückzugreifen.

So können Sie es anwenden: Eine textorientierte Landingpage mit herzlicher, persönlicher Tonalität kann genauso wirkungsvoll sein wie ein visuell aufwendiges Design – insbesondere bei Marken, deren Stärke in der persönlichen Kundenbeziehung liegt.

5. BIKE24

BIKE24, ein auf Fahrräder und Radsportzubehör spezialisierter Online-Händler, hält seine Black-Friday-Seite bewusst einfach: Eine auffällige Überschrift „Black Friday Week“ und ein Hinweis auf tägliche Angebote machen sofort deutlich, dass jeden Tag neue Rabatte verfügbar sind.

Ein gut sichtbarer Countdown-Timer verstärkt die Dringlichkeit. Diese klassische Taktik des Black-Friday-Marketings eignet sich besonders für zeitlich begrenzte Tagesangebote.

Darüber hinaus lädt die Seite Besucher zur Newsletter-Anmeldung ein, damit sie auch nach dem Black Friday über Angebote informiert bleiben. Mit einer darauf aufbauenden E-Mail-Marketing-Strategie für den Black Friday können Sie diese Interessenten vor Ihrer nächsten Rabattaktion direkt per E-Mail erreichen.

So können Sie es anwenden: Die Kombination aus Countdown-Timer und wechselnden Tagesangeboten schafft einen Grund, die Seite mehrmals aufzurufen, und erhöht damit die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs.

6. Sephora

Sephora nutzt seine Black-Friday-Landingpage, um App-Downloads zu fördern, indem das Unternehmen den Kunden die konkreten Angebote bereits vor Beginn des Sales präsentiert. Nutzer der App erhalten exklusiven Vorabzugang zu den Black-Friday-Angeboten und können sich zusammengestellte Sets und Bestseller ansehen, noch bevor die Aktion startet.

Die App steht auf der Landingpage im Mittelpunkt und wird mit einer eindeutigen Handlungsaufforderung zum Herunterladen beworben. In der App können Interessenten bevorstehende Angebote durchstöbern, Favoriten auf ihre Wunschliste setzen und Push-Benachrichtigungen erhalten, sobald die Angebote verfügbar sind. Am Tag des Aktionsstarts wissen sie dadurch bereits, was sie kaufen möchten und wie viel es kostet.

Sephoras Ansatz entspricht den Methoden erfolgreicher Black-Friday-Newsletter: Stellen Sie Angebote frühzeitig vor und erinnern Sie Interessenten, sobald die Aktion beginnt.

So können Sie es anwenden: Wenn Sie Rabatte bereits vor Aktionsbeginn anzeigen, können Interessenten ihre Kaufentscheidung im Voraus treffen. So verbringen sie die ersten Minuten Ihrer Rabattaktion mit dem Kaufabschluss statt mit der Produktsuche.

7. Steam

Steam ist ein beliebter digitaler Marktplatz für Spiele. Die Black-Friday-Landingpage für Capcom-Titel zeigt, wie sich Produkte mit Bildern statt mit viel Text verkaufen lassen.

Die Landingpage präsentiert auffällige Bilder der beliebtesten Capcom-Titel, darunter die Resident-Evil-Reihe und die Ace-Attorney-Investigations-Sammlung. Besucher erkennen ohne ein einziges Wort, welche Spiele im Angebot sind.

Im mittleren Seitenbereich werden Black-Friday-Angebote mit Rabatten von bis zu 87 % auf verschiedene Capcom-Titel hervorgehoben. Die Angabe „Bis zu“ zieht mit dem höchsten verfügbaren Rabatt Aufmerksamkeit auf sich. Der konkrete Wert von 87 % statt abgerundeter 85 % wirkt dabei wie ein tatsächlich berechneter Rabatt und nicht wie eine Marketing-Schätzung.

Die Kombination aus einem aufmerksamkeitsstarken Maximalrabatt und konkreten Preisen für einzelne Artikel ist eine verbreitete Preisstrategie für den Black Friday.

So können Sie es anwenden: Heben Sie zunächst Ihren höchsten Rabatt hervor, um Aufmerksamkeit zu gewinnen. Geben Sie anschließend für die einzelnen Produkte die genauen Prozentsätze an, damit der beworbene Höchstrabatt glaubwürdig statt übertrieben wirkt.

8. Costco

Auf Costcos Black-Friday-Landingpage spielen konkrete Rabatte kaum eine Rolle. Stattdessen beantwortet die Seite praktische Fragen rund um den Einkauf. Da viele Menschen Costco vor allem für Lebensmittel und Haushaltsartikel besuchen, konzentriert sich die Seite darauf, sie in die Filialen zu bringen, statt mit Rabattsätzen zu werben.

Zu Beginn ist ein gemütliches, weihnachtlich dekoriertes Wohnzimmer zu sehen, das zunächst eine saisonale Stimmung schafft. Darauf folgt ein FAQ-Bereich zu den Black-Friday-Angeboten des Unternehmens. Dort erfahren Besucher unter anderem, wie sie über Angebote auf dem Laufenden bleiben, welche Artikel reduziert sind, wann die Filialen geöffnet haben und wie sie sich die besten Angebote sichern können.

Weiter unten werden saisonale Produkte vorgestellt, von Dekoration für das Zuhause über Geschenkideen bis hin zu kleinen Aufmerksamkeiten für sich selbst. Konkrete Rabatte werden dabei nicht genannt.

Indem Costco hilfreiche Informationen statt aggressiver Verkaufsbotschaften in den Mittelpunkt stellt, bleibt die Seite auch für Besucher nützlich, die noch nicht kaufbereit sind. Das bringt sie zurück auf die Website und trägt dazu bei, den Online-Umsatz zu steigern – auch weit über das Black-Friday-Wochenende hinaus.

So können Sie es anwenden: Wenn Öffnungszeiten, Lagerbestände oder Mitgliedschaftsbedingungen für Ihre Black-Friday-Aktion entscheidend sind, haben diese Informationen für Käufer einen höheren Stellenwert als die Höhe des Rabatts. Beantworten Sie praktische Fragen direkt und unterbinden Sie damit mögliche Gründe Ihrer Kundinnen und Kunden, die Seite vor dem Kauf zu verlassen.

9. The North Face

Die Black-Friday-Landingpage von The North Face beginnt mit einer schlichten Überschrift: „Black Friday steht vor der Tür.“ Die für hochwertige Outdoor-Bekleidung und -Ausrüstung bekannte Marke reduziert die Seite auf eine einzige zentrale Botschaft.

Direkt darunter erfahren Besucher, dass sie nicht auf die Angebote warten müssen. Schnäppchenjäger wissen damit sofort, dass sie bereits vor dem eigentlichen Black-Friday-Ansturm von Rabatten profitieren können.

Anschließend bewirbt The North Face sein Treueprogramm und nennt Vorteile wie frühzeitigen Zugang zu Rabattaktionen, exklusive Veranstaltungen für Mitglieder und kostenlosen Versand. Eine eindeutige Handlungsaufforderung erleichtert Interessenten die Anmeldung, sodass sie diese Vorteile sofort nutzen können.

So können Sie es anwenden: Wenn der frühzeitige Zugang zu Ihrer Black-Friday-Aktion Mitgliedern vorbehalten ist, bietet der Rabatt nicht nur ein einmaliges Kostenersparnis, sondern birgt einen konkreten Anreiz zum Beitritt.

10. Samsung

Samsung lässt seine Black-Friday-Landingpage auch nach Ende der Rabattaktion das ganze Jahr über online.

Nach Aktionsende erscheint dort beispielsweise die Meldung „Unser Black Friday Sale ist beendet“ zusammen mit einem Anmeldeformular für Benachrichtigungen zu künftigen Angeboten. Die Seite bleibt in den Suchergebnissen sichtbar. Wer also selbst im Januar noch nach Black-Friday-Angeboten von Samsung sucht, landet auf einer nützlichen statt auf einer Fehlerseite.

Eine solche Seite lässt sich im Jahresverlauf auch für andere Rabattaktionen nutzen. Wenn der nächste Black Friday bevorsteht, kann Samsung die Inhalte aktualisieren und erhält gleichzeitig die über längere Zeit aufgebaute Linkautorität und Sichtbarkeit in Suchmaschinen.

So können Sie es anwenden: Wenn Ihre Black-Friday-Landingpage ganzjährig online bleibt, behalten Sie ihre Suchmaschinenrankings bei und können kontinuierlich neue E-Mail-Abonnenten gewinnen. Damit verschaffen Sie sich einen Vorsprung für die Kampagne im nächsten Jahr.

11. DJI

DJI, ein Hersteller von Drohnen und Kameras, bündelt sämtliche Black-Friday-Angebote auf einer eigenen Landingpage. Ein Hero-Banner stellt den höchsten Rabatt von bis zu 44 % heraus. Darunter ermöglichen Bereiche mit Tabs wie
„unwiderstehliche Angebote“, „Bestseller“ und „Premium-Geschenke“ den schnellen Wechsel zwischen den Kategorien.

Zu Beginn zeigt die Seite ein großes Produktbild und anschließend eine sekundäre Navigation. So können Besucher schnell zwischen Produktkategorien wie Drohnen, Kameras und Zubehör wechseln.

In jedem Produktbereich stehen der ursprüngliche und der reduzierte Preis direkt nebeneinander. Besucher erkennen dadurch sofort ihre Ersparnis, ohne selbst rechnen zu müssen.

Hochwertige Produktfotos in einheitlicher Gestaltung sorgen in allen Bereichen für ein professionelles, stimmiges Gesamtbild. Statt langer Werbetexte stehen die Produkte im Mittelpunkt.

So können Sie es anwenden: Stellen Sie bei jedem Produkt den alten und den neuen Preis direkt gegenüber. Wer Angebote in mehreren Shops vergleicht, beurteilt sie auf einen Blick – und eine unmittelbar sichtbare Ersparnis überzeugt stärker als ein Prozentsatz, den Besucher erst selbst berechnen müssen.

12. Delsey

Eine weitere Möglichkeit, eine Black-Friday-Landingpage über eine einzelne Saison hinaus nutzbar zu machen, zeigt Delsey: Die Seite verzichtet auf die Angabe eines konkreten Jahres.

Die Marke für Reisegepäck und Reisezubehör hält das Design schlicht. Auf einen Einführungstext mit Begriffen, nach denen Interessenten suchen, folgt ein Katalog der meistverkauften Produkte.

Im Katalog werden sowohl die Ausgangs- als auch die Endpreise angezeigt. Kunden sehen dadurch genau, wie viel sie bei einem Kauf während der Aktion sparen. So entsteht Dringlichkeit, ohne die Seite mit Handlungsaufforderungen zu überladen – Besucher werden auf dezente Weise zum schnellen Kauf motiviert.

So können Sie es anwenden: Verzichten Sie in der URL und den Überschriften Ihrer Black-Friday-Landingpage auf eine Jahreszahl. So können Sie dieselbe Seite in jeder Saison aktualisieren und erneut verwenden, statt jedes Jahr eine neue Seite aufzubauen, die sich ihre Sichtbarkeit in den Suchergebnissen erst von Grund auf erarbeiten muss.

13. WP Rocket

WP Rocket, ein Plugin zur Optimierung der WordPress-Geschwindigkeit, stellt auf seiner Black-Friday-Landingpage die Überschrift und den Rabattcode in derselben Schriftgröße dar. Dadurch ist der Code kaum zu übersehen.

Diese Gestaltung ist bewusst gewählt. Indem Rabattcode und Aktionsbotschaft visuell gleich stark gewichtet werden, räumt WP Rocket mögliche Unklarheiten aus und macht den Vorteil sofort sichtbar. Besucher müssen nicht erst auf der Seite nach einem versteckten Aktionscode suchen oder ihn in den Angebotsdetails finden.

Unter dem Rabattcode befinden sich ein Anmeldeformular und Links zu den Social-Media-Kanälen, über die Besucher mit der Marke in Kontakt bleiben können.

So können Sie es anwenden: Zeigen Sie den Rabattcode genauso groß an, wie die Überschrift. So reduzieren Sie unnötige Hürden und ermöglichen Besuchern, das Angebot direkt zu nutzen, ohne erst nach dem Code suchen zu müssen.

14. Ghost

Ghost, eine Marke für Nahrungsergänzungsmittel im Fitnessbereich, bietet während seiner Black-Friday-Woche jeden Tag eine andere Aktion an. Interessenten können über die App an Verlosungen teilnehmen, bei qualifizierenden Bestellungen kostenlose Produkte in limitierter Auflage erhalten – etwa eine Sonderedition einer Energy-Drink-Geschmacksrichtung, die nirgendwo sonst erhältlich ist – und während der gesamten Woche auf neue Produktveröffentlichungen zugreifen.

Dabei geht es nicht darum, den Rabatt täglich zu erhöhen. Stattdessen gibt es jeden Tag einen neuen Grund, die Seite aufzurufen. So kehren Interessenten während der gesamten Woche immer wieder zurück, statt nur am Black Friday vorbeizuschauen.

In Kombination mit E-Mail-Marketing-Automatisierung, beispielsweise automatisch ausgelösten Erinnerungen für jeden Aktionstag, ließe sich dieser Ansatz noch wirkungsvoller gestalten.

So können Sie es anwenden: Wechseln Sie täglich die Art der Aktion – etwa Verlosungen, Gratisprodukte und limitierte Neuerscheinungen – statt lediglich andere Produkte zu reduzieren. So geben Sie Interessenten während der gesamten Aktionswoche immer wieder einen neuen Grund, Ihre Seite aufzurufen.

15. Brooks Brothers

Brooks Brothers richtet seine Black-Friday-Landingpage an den Fragen aus, die Erstkäufer vor einer Bestellung haben. Am Black Friday kommen viele Menschen auf die Website, die noch nie bei der Marke gekauft haben. Die Seite soll den ersten Kauf deshalb möglichst einfach und risikoarm machen.

Im ersten Teil finden sich die üblichen Black-Friday-Elemente: ein großes Produktbild, reduzierte Artikel und eine Aufforderung zur Newsletter-Anmeldung. Den entscheidenden Unterschied macht der FAQ-Bereich am Ende der Seite.

Das Modeunternehmen beantwortet zunächst häufige Fragen zu den Black-Friday-Angeboten und geht anschließend auf das Prämienprogramm, Kreditkartenaktionen, Zahlungsmethoden und Bearbeitungszeiten für Bestellungen ein.

Unter relevanten Fragen verlinkt Brooks Brothers auf weiterführende Seiten, beispielsweise direkt auf die Seite des Prämienprogramms.

Wer solche Fragen unmittelbar auf der Landingpage beantwortet, baut Kaufbedenken ab und kann damit die Conversion-Rate verbessern. Gleichzeitig entfallen unnötige Rückfragen, die insbesondere bei einem Erstkauf häufig zum Abbruch führen.

Das können Sie daraus mitnehmen: Ein FAQ-Bereich auf Ihrer Black-Friday-Landingpage greift typische Kaufbedenken zu Lieferzeiten, Rückgabebedingungen und Zahlungsmöglichkeiten auf und reduziert damit Hürden, die Erstkäufer vom Kaufabschluss abhalten können.

Was sind die wichtigsten Elemente erfolgreicher Black-Friday-Landingpages?

Erfolgreiche Black-Friday-Landingpages stimmen das Angebot auf die Zielgruppe ab und beseitigen möglichst alle Hindernisse zwischen dem ersten Interesse und dem Kaufabschluss.

Die konkreten Inhalte hängen von Ihrer Markenstimme und Ihren Zielen ab. Landingpages, die während der umsatzstarken Einkaufssaison gut konvertieren, haben jedoch meist folgende Elemente gemeinsam:

  • Eine klare, aufmerksamkeitsstarke Überschrift. Kommunizieren Sie darin sofort das wichtigste Angebot der Aktion, beispielsweise „Black-Friday-Angebote: Bis zu 70 % Rabatt“. Sorgen Sie mit Schriftgröße, Farbe und Positionierung dafür, dass die Überschrift stärker ins Auge fällt als alle anderen Elemente auf der Seite. Zum Vergleich: Die mediane Conversion-Rate von Landingpages liegt bei 6,6 %. Alles, was Ihr Angebot innerhalb der ersten Sekunde verständlicher macht, ist den Aufwand daher wert.
  • Sichtbare Fristen. Countdown-Timer, Hinweise wie „Nur noch wenige verfügbar“ oder konkrete Angaben wie „Endet Freitag um Mitternacht“ geben Besuchern einen eindeutigen Grund, sofort zu handeln. Konkrete Fristen sind wirkungsvoller als vage Dringlichkeit, weil sie einen klaren zeitlichen Rahmen für die Kaufentscheidung vorgeben.
  • Aufmerksamkeitsstarke visuelle Elemente. Hochwertige Produktbilder oder Grafiken zu ausgewählten Angeboten machen die Seite attraktiver. Am Black Friday überfliegen Interessenten Dutzende Websites. Starke visuelle Elemente helfen dabei, dass Ihre Angebote bereits in den ersten Sekunden auffallen.
  • Eine eindeutige Handlungsaufforderung (CTA). Ein gut sichtbarer, überzeugender CTA wie „Jetzt kaufen“ oder „Angebot sichern“ zeigt Besuchern, was sie als Nächstes tun sollen. Beschränken Sie sich pro Abschnitt auf einen primären CTA, damit Besucher nicht zwischen konkurrierenden Schaltflächen wählen müssen.
  • Eindeutig formulierte Angebote. Geben Sie genau an, was Sie anbieten, etwa „Bis zu 50 % sparen“ oder „Zwei zum Preis von einem“. Vage Aussagen wie „Unglaublich viel sparen“ liefern keinen ausreichenden Grund zum Handeln.
  • Einfache Navigation. Eine übersichtliche Seitenstruktur hilft Besuchern, die gewünschten Angebote zu finden, ohne von der Auswahl überfordert zu werden. Wenn Sie mehrere Produktlinien anbieten, sind Kategoriefilter und Sprunglinks besonders hilfreich.
  • Mobile-First-Design. Mehr als 55 % der Black-Friday-Käufe erfolgen über Mobilgeräte, Tendenz steigend. Ein responsives Design mit kurzen Ladezeiten und CTAs, die sich auch auf kleinen Bildschirmen problemlos antippen lassen, ist daher unverzichtbar.
  • Social Proof und Vertrauenssignale. Kundenrezensionen, Bewertungen oder Sicherheitssiegel für den Bezahlvorgang schaffen Vertrauen. Das ist besonders für Erstkäufer wichtig, die Ihren Shop über eine Black-Friday-Suche gefunden haben.
  • Kundenbindung nach der Aktion. Ein Bereich für Newsletter-Anmeldungen oder Links zu Ihren Social-Media-Kanälen hilft Ihnen, auch bei künftigen Aktionen mit Black-Friday-Käufern in Kontakt zu bleiben. Ein einmaliger Käufer, der sich in Ihren E-Mail-Verteiler einträgt, ist für Ihr Unternehmen deutlich wertvoller als ein einzelner Verkauf.

Wie optimieren Sie eine Black-Friday-Landingpage für die KI-Suche?

Damit Ihre Black-Friday-Landingpage in der KI-Suche möglichst gut berücksichtigt werden kann, sollten Sie Produkt- und Angebotsinformationen so konkret und strukturiert wie möglich bereitstellen. KI-Tools wie Google AI Overviews, ChatGPT und Perplexity greifen auf konkrete Angaben von Webseiten zurück, um Angebote für Interessenten zu vergleichen. Vage Werbetexte eignen sich dafür nicht.

Diese Informationen müssen außerdem als Text auf Ihrer Seite stehen und dürfen nicht ausschließlich in Bildern oder Bannergrafiken enthalten sein. Einige KI-Tools können zwar Text in Bildern erkennen, Seiteninhalte in Textform werden jedoch wesentlich zuverlässiger erfasst. Ein Angebot, das nur in einem gestalteten Banner erscheint, kann daher vollständig übersehen werden.

Eine Formulierung wie „Unglaubliche Ersparnisse bei unseren besten Produkten“ liefert einer KI beispielsweise keine konkreten Informationen. Bei „40 % Rabatt auf den Pro-Tarif, regulär 49 €/Monat, jetzt 29,40 €/Monat bis zum 1. Dezember“ erhält die KI dagegen eine konkrete Angabe, die sie zitieren und mit anderen Angeboten vergleichen kann.

Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Black-Friday-Landingpage folgende Informationen enthält:

  • Korrekte Preise und Verfügbarkeiten. Geben Sie die ursprünglichen und reduzierten Preise sowie die genauen Aktionszeiträume an. Aktualisieren Sie die Seite sofort, wenn ein Angebot ausverkauft ist oder sich ändert. KI-Tools können veraltete Informationen anzeigen, wenn Ihre Seite weiterhin für ein abgelaufenes Angebot wirbt.
  • Strukturierte Produktinformationen. Nennen Sie Produktnamen, wichtige technische Daten und die jeweilige Rabatthöhe. Je konkreter die Angaben sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass KI-Tools sie in einen Vergleich aufnehmen.
  • FAQ-Inhalte. Fragen wie „Wann beginnt die Black-Friday-Aktion?“ und „Welche Rückgabebedingungen gelten am Black Friday?“ entsprechen genau den Anfragen, die Interessenten an KI-Tools stellen. Wenn Sie diese Fragen direkt auf Ihrer Landingpage beantworten, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass KI-Systeme Ihre Seite als Quelle heranziehen.
  • Schema-Markup. Schema-Markup ist Code, den Sie Ihrer Seite hinzufügen, um Inhalte für Suchmaschinen zu kennzeichnen. So lässt sich beispielsweise ein Preis als „Preis“ und ein Produktname als „Produktname“ auszeichnen, damit Systeme deren Bedeutung nicht selbst erschließen müssen. Product- und Offer-Schema mit Angaben zu Preisen, Verfügbarkeit und Aktionszeiträumen helfen sowohl Suchmaschinen als auch KI-Tools, Ihre Angebote technisch korrekt zu verstehen.
  • Rezensionen und Bewertungen. KI-Tools bevorzugen Seiten mit Social Proof. Wenn auf Ihrer Landingpage Kundenrezensionen und Sternebewertungen zu sehen sind, können diese Angaben in KI-generierten Empfehlungen erscheinen.
  • Informationen zu Versand und Kaufabschluss. Nennen Sie beispielsweise Lieferzeiten, Mindestbestellwerte für kostenlosen Versand und akzeptierte Zahlungsmethoden. Interessenten fragen KI-Tools häufig nach diesen Details, wenn sie verschiedene Shops miteinander vergleichen.

Die KI-Suche ersetzt die klassische Suchmaschinenoptimierung für den Black Friday nicht. Sie entwickelt sich jedoch zu einem weiteren Kanal, über den Interessenten ihre Auswahl möglicher Anbieter eingrenzen.

Wie erstellen Sie eine Landingpage mit hoher Conversion-Rate?

Für eine Black-Friday-Landingpage mit hoher Conversion-Rate sollten Sie zunächst ein einziges Ziel festlegen und alle Seitenelemente darauf ausrichten, Besucher zu genau dieser Handlung zu führen.

  1. Legen Sie ein primäres Ziel fest. Versuchen Sie nicht, auf derselben Seite gleichzeitig Produkte zu verkaufen, E-Mail-Adressen zu sammeln und ein Treueprogramm zu bewerben. Entscheiden Sie, welche Handlung am wichtigsten ist, und richten Sie die Landingpage darauf aus.
  2. Formulieren Sie eine klare Überschrift und einen eindeutigen CTA. Kommunizieren Sie Ihr wichtigstes Angebot in einem einzigen Satz. Erklären Sie anschließend, welchen Vorteil Kunden erhalten und warum das Angebot relevant ist, statt sich ausschließlich auf den Rabattsatz zu konzentrieren. Ergänzen Sie dann einen klaren, handlungsorientierten CTA, der Besucher zu Ihrem primären Ziel führt.
  3. Ergänzen Sie visuelle Elemente, Social Proof und Conversion-Elemente. Unterstützen Sie Ihre Botschaft mit hochwertigen Produktbildern und schaffen Sie mit Kundenrezensionen oder Bewertungen Vertrauen. Bei Black-Friday-Kampagnen können auch Countdown-Timer, Bereiche zur Produktpräsentation und gut sichtbare CTA-Schaltflächen Dringlichkeit erzeugen und die Übersicht über Ihre Angebote erleichtern.
  4. Wählen oder erstellen Sie Ihre Landingpage. Entscheiden Sie sich für eine Vorlage, die zu der benötigten Struktur und den gewünschten Elementen passt. Falls keine der verfügbaren Vorlagen für Ihre Kampagne geeignet ist, können Sie auch eine Landingpage von Grund auf erstellen.
  5. Veröffentlichen, testen und optimieren Sie die Seite. Sobald Ihre Landingpage online ist, sollten Sie A/B-Tests für Elemente wie Überschrift, CTA-Platzierung und Seitenlayout durchführen. So erkennen Sie, welche Varianten die meisten Conversions erzielen.

Wenn Sie schneller starten möchten, erstellt unser Hostinger KI Website-Baukasten anhand einer einfachen Beschreibung eine vollständige Black-Friday-Landingpage für Sie. Anschließend können Sie die einzelnen Abschnitte per Drag-and-Drop bearbeiten, für Mobilgeräte optimierte Vorlagen verwenden und Aktionen schnell aktualisieren, sobald sich Angebote ändern oder ausverkauft sind.

Für 3,99 €/Monat im Unlimited-Plan erhalten Sie außerdem Zugriff auf KI-Tools, im ersten Jahr eine kostenlose Domain, Funktionen für E-Mail-Marketing und verschiedene Marketing-Integrationen. Testen Sie den Dienst mit unserer 30-Tage Geld-zurück-Garantie ohne Risiko.

Alle Tutorial-Inhalte auf dieser Website unterliegen Hostingers strengen redaktionellen Standards und Normen.

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