So erstellen Sie eine E-Mail-Marketing-Strategie für den Black Friday
Oct 17, 2026
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By Eveline B.
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9 Min Lesezeit
E-Mail-Marketing zum Black Friday ist eine gezielte Strategie, um während des größten Shopping-Events des Jahres den Umsatz per E-Mail zu steigern. Dazu werden mehrere aufeinander abgestimmte E-Mails versendet, die Vorfreude wecken, den Traffic erhöhen und die Conversion-Rate steigern sollen. Entscheidend ist, dass Ihre Angebote in der umsatzstärksten Einkaufssaison die richtige Zielgruppe erreichen.
Für optimale Ergebnisse sollten Sie mindestens drei bis vier Wochen vor dem Black Friday mit den Vorbereitungen beginnen, idealerweise bis Ende Oktober. So bleibt genügend Zeit, um Ihre Inhalte zu planen, zu testen und anhand der Ergebnisse anzupassen.
So entwickeln Sie eine E-Mail-Marketing-Strategie für den Black Friday, mit der Sie mehr Conversions erzielen:
- Lernen Sie aus früheren Black-Friday-Kampagnen. Analysieren Sie die Ergebnisse des Vorjahres, um herauszufinden, was funktioniert hat und was nicht.
- Planen Sie Ihre Black-Friday-E-Mails. Legen Sie den Versandplan, die verschiedenen E-Mail-Typen und die wichtigsten Botschaften Ihrer Kampagne fest.
- Erweitern Sie Ihre E-Mail-Liste. Gewinnen Sie vor Kampagnenbeginn neue Abonnenten über Pop-ups, Lead-Magneten und Landingpages.
- Analysieren Sie Ihre Zielgruppe. Ermitteln Sie anhand des Nutzerverhaltens oder der Kaufhistorie, wofür sich Ihre Abonnenten interessieren.
- Gestalten Sie überzeugende E-Mail-Kampagnen. Formulieren Sie aussagekräftige Betreffzeilen, verwenden Sie ansprechende Bilder und stellen Sie Ihre besten Black-Friday-Angebote in den Vordergrund.
- Automatisieren Sie Ihre Black-Friday-Kampagne. Planen Sie E-Mails für verschiedene Kampagnenphasen ein – vom exklusiven Vorabzugang über den Kampagnenstart bis zur letzten Erinnerung –, um das Interesse Ihrer Zielgruppe aufrechtzuerhalten.
- Überwachen Sie die Ergebnisse Ihrer E-Mails. Behalten Sie Öffnungsraten, Klickraten und Conversions im Blick, um den Erfolg Ihrer E-Mails zu beurteilen.
- Optimieren Sie Ihre Kampagnen mit A/B-Tests. Testen Sie Betreffzeilen, Bilder oder Call-to-Actions (CTAs), um herauszufinden, welche Varianten die besten Ergebnisse erzielen, und passen Sie Ihre Strategie entsprechend an.
Eine gute Vorbereitung ist entscheidend. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung schaffen Sie die Grundlage für eine erfolgreiche E-Mail-Marketing-Kampagne zum Black Friday. Jeder Schritt hilft Ihnen dabei, eine Strategie zu entwickeln, die Ihre Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt erreicht und messbare Ergebnisse liefert.
1. Analysieren Sie die Daten früherer Black-Friday-Kampagnen
Bevor Sie eine neue Black-Friday-Kampagne erstellen, sollten Sie Ihre bisherigen Kampagnen auswerten. Anhand der Daten früherer E-Mail-Marketing-Kampagnen erkennen Sie, welche Maßnahmen erfolgreich waren, welche nicht funktioniert haben und wo Verbesserungsbedarf besteht. So können Sie Ihre Stärken und Schwachstellen gezielt berücksichtigen und sich mit einer verbesserten Strategie auf den Black Friday vorbereiten.
Überprüfen Sie dazu die folgenden Kennzahlen und Daten:
- Öffnungsrate. Finden Sie heraus, welche Betreffzeilen die meiste Aufmerksamkeit erzielt haben.
- Klickrate (CTR). Ermitteln Sie, welche E-Mails die meisten Interaktionen ausgelöst haben.
- Conversion-Rate. Prüfen Sie, wie viele Empfänger nach dem Klick auf einen Link in Ihrer E-Mail einen Kauf abgeschlossen haben.
- Abmelderate. Identifizieren Sie E-Mails, die möglicherweise dazu geführt haben, dass Empfänger das Interesse verloren haben.
- Versandzeitpunkt und Wochentag. Halten Sie fest, wann Ihre E-Mails die besten Ergebnisse erzielt haben.
- Erfolgreichste Produkte oder Angebote. Konzentrieren Sie sich auf Artikel, die das größte Interesse geweckt oder die höchsten Umsätze erzielt haben.
- Interaktionen nach Zielgruppensegment. Vergleichen Sie, wie unterschiedliche Abonnentengruppen auf Ihre E-Mails reagiert haben.
2. Planen Sie Ihre E-Mail-Kampagnen zum Black Friday
Eine erfolgreiche E-Mail-Marketing-Strategie für den Black Friday beginnt mit einer durchdachten Planung. Legen Sie fest, welche E-Mails Sie vor, während und nach dem Black-Friday-Wochenende versenden möchten. So halten Sie das Interesse Ihrer Zielgruppe während des gesamten Aktionszeitraums aufrecht.
Berücksichtigen Sie bei Ihrer Planung die folgenden Phasen:
- Vor dem Black Friday. Versenden Sie Teaser-E-Mails, um Vorfreude zu wecken. Kündigen Sie Angebote mit exklusivem Vorabzugang an, geben Sie erste Einblicke in Ihre Aktionen oder erinnern Sie Ihre Abonnenten an ihre Wunschlisten, um sie auf den bevorstehenden Black Friday einzustimmen.
- Während des Black Friday. Versenden Sie Ihre wichtigsten Werbe-E-Mails. Setzen Sie auf zeitlich begrenzte Angebote, stellen Sie Ihre Bestseller vor und nutzen Sie Countdowns, um die Dringlichkeit zu verdeutlichen.
- Nach dem Black Friday. Halten Sie das Interesse mit Dankes-E-Mails, Cyber-Monday-Angeboten und Aktionen mit einer letzten Kaufgelegenheit aufrecht, um weitere Conversions zu erzielen.
Erstellen Sie einen Versandplan und legen Sie für jede E-Mail die Inhalte und das Design fest. Stimmen Sie die E-Mails außerdem auf Ihre Website und Ihre Produktaktionen ab. So verfolgt jede Nachricht ein klares Ziel und trägt zum Gesamterfolg Ihrer Kampagne bei.
3. Erweitern Sie Ihre E-Mail-Liste
Mit einer größeren, aktiven E-Mail-Liste können Sie am Black Friday mehr potenzielle Käufer erreichen und Ihre Chancen erhöhen, aus Interessenten zahlende Kunden zu machen. Je mehr Abonnenten Sie gewinnen, die sich tatsächlich für Ihre Angebote interessieren, desto besser sind Ihre Voraussetzungen für hohe Conversion-Zahlen.
Eine bewährte Methode, um eine E-Mail-Liste aufzubauen, sind Lead-Magneten. Dabei handelt es sich um kostenlose Angebote wie E-Books, Checklisten oder Rabatte, die ein konkretes Problem Ihrer Zielgruppe lösen. Im Gegenzug erhalten Sie die E-Mail-Adresse der Interessenten.
Zusätzliche Anmeldungen können Sie gewinnen, indem Sie auffällige Formulare mit klaren Handlungsaufforderungen auf Ihrer Website platzieren, Ihre Blogbeiträge um exklusive Zusatzinhalte (Content Upgrades) ergänzen und diese Angebote in den sozialen Medien bewerben. Für einen schnelleren Zuwachs eignen sich zeitlich begrenzte Gewinnspiele, bei denen die Teilnahme an eine E-Mail-Anmeldung gebunden ist. Damit schaffen Sie zusätzliche Dringlichkeit und steigern die Vorfreude auf Ihre Kampagne.
BIKE24 nutzt beispielsweise ein Anmeldeformular direkt auf seiner Black-Friday-Landingpage, um die eigene E-Mail-Liste zu erweitern. Besucher, die über aktuelle Angebote informiert werden möchten, können sich dort unkompliziert anmelden und erfahren als Erste, wann die Aktionen starten.

Wussten Sie schon??
Wenn Ihr Online-Shop auf einem Server von Hostinger betrieben wird, können Sie mit unserer E-Mail-Marketing-Plattform Reach Abonnentendaten aus Formularübermittlungen synchronisieren – ganz ohne manuelle Exporte oder zusätzliche Tools.
4. Lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen
Wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen, können Sie E-Mails versenden, die Ihre Abonnenten tatsächlich öffnen möchten. Indem Sie deren Interessen, Gewohnheiten und Verhalten analysieren, können Sie personalisierte Black-Friday-Angebote erstellen, die besser auf die Empfänger zugeschnitten sind und bessere Ergebnisse erzielen.
Berücksichtigen Sie bei der Zielgruppenanalyse für Ihre Black-Friday-Kampagne insbesondere folgende Aspekte:
- Demografische Daten. Analysieren Sie Alter, Standort und Geschlecht Ihrer Zielgruppe, um Ansprache, Versandzeitpunkt und Produktempfehlungen darauf abzustimmen.
- Kaufverhalten. Untersuchen Sie, wie Ihre Abonnenten während Rabattaktionen einkaufen. Warten sie bis zur letzten Minute oder nutzen sie bevorzugt Angebote mit exklusivem Vorabzugang?
- Durchschnittlicher Bestellwert. Wenn Sie wissen, wie viel Ihre Kunden üblicherweise ausgeben, können Sie passende Produktpakete, höherwertige Alternativen im Rahmen von Upselling und Rabatte empfehlen, die ihrem Budget entsprechen.
- Produktinteressen. Erfassen Sie, welche Produkte oder Kategorien Ihre Abonnenten bereits angesehen, angeklickt oder gekauft haben, um gezielte Werbeangebote zu versenden.
- Bisherige E-Mail-Interaktionen. Prüfen Sie, auf welche E-Mail-Typen und Betreffzeilen Ihre Abonnenten am stärksten reagieren.
Nutzen Sie Tools wie Google Analytics, um demografische Daten, das Nutzerverhalten auf Ihrer Website und Conversion-Muster auszuwerten. Für detailliertere Einblicke können Sie mit Plattformen wie Hotjar untersuchen, wie Besucher mit Ihrer Website interagieren. Ihre E-Commerce-Plattform liefert Ihnen außerdem Informationen zur Kaufhistorie und zum durchschnittlichen Bestellwert.
Durch die Kombination dieser Datenquellen erhalten Sie ein umfassenderes Bild Ihrer Zielgruppe. Auf dieser Grundlage können Sie Ihre Black-Friday-E-Mails gezielter gestalten und deren Wirkung verbessern.
5. Erstellen Sie ansprechende E-Mail-Kampagnen
Nachdem Sie Ihre Strategie geplant und Ihre E-Mail-Liste erweitert haben, geht es an die Gestaltung Ihrer E-Mails. Wählen Sie zunächst eine geeignete E-Mail-Marketing-Plattform aus. Achten Sie auf benutzerfreundliche Design-Tools, Automatisierungsfunktionen und Möglichkeiten zur Erfolgsmessung. Mit einer zuverlässigen Plattform wie Hostinger Reach können Sie Ihre Kampagnen zentral gestalten, versenden und verwalten.
Erstellen Sie anschließend eine professionell wirkende E-Mail-Vorlage, die zu Ihrer Marke passt und auf allen Geräten korrekt dargestellt wird. Verwenden Sie auffällige Überschriften, gut lesbare Schriftarten und übersichtliche Layouts für eine ansprechende Gestaltung. Lassen Sie sich dabei von verschiedenen Beispielen für Black-Friday-Newsletter inspirieren.
Halten Sie Ihre Inhalte kurz, verständlich und nutzenorientiert. Nennen Sie konkrete Rabatte und Angebote gleich zu Beginn. Formulieren Sie aussagekräftige Black-Friday-Betreffzeilen, damit Ihre E-Mails auch in vollen Posteingängen auffallen. Verdeutlichen Sie die zeitliche Begrenzung Ihrer Angebote mit Formulierungen wie „Nur noch heute Abend“ oder „Solange der Vorrat reicht“.
Jede E-Mail sollte einen gut erkennbaren Call-to-Action-Button (CTA) enthalten, der die Leser zu Ihrem für den Black Friday vorbereiteten Online-Shop oder zu einer Landingpage führt. Heben Sie Ihre besten Angebote hervor und erklären Sie, warum sich ein zeitnaher Kauf lohnt. Wenn Sie beispielsweise per E-Mail für die Black-Friday-Angebote von Hostinger werben, sollten Sie die Abonnenten direkt zur entsprechenden Aktionsseite führen, auf der sie sich die verfügbaren Angebote ansehen können.
Besonders wichtig ist die Optimierung für Mobilgeräte. Da Smartphones weltweit weiterhin einen großen Teil des Traffics ausmachen, sollten Ihre E-Mails auf allen Geräten gut lesbar sein.
Wenn Sie noch wenig Erfahrung mit der Erstellung von Newslettern haben, finden Sie in unserem Leitfaden zum Erstellen eines E-Mail-Newsletters mit Hostinger Reach hilfreiche Tipps und bewährte Vorgehensweisen.
6. Richten Sie die E-Mail-Automatisierung für Ihre Black-Friday-Kampagne ein
Am Black Friday muss alles schnell gehen. Jede E-Mail einzeln und manuell zu versenden, ist deshalb keine praktikable Lösung. Wenn Sie Ihr E-Mail-Marketing automatisieren, erreichen Ihre Nachrichten die Empfänger zum richtigen Zeitpunkt. Gleichzeitig sparen Sie Zeit und reduzieren das Fehlerrisiko während des umsatzstärksten Shopping-Wochenendes des Jahres.
Für Ihre Black-Friday-Kampagne sollten Sie vier wichtige Arten automatisierter E-Mails einrichten:
- Begrüßungs-E-Mails. Begrüßen Sie neue Abonnenten unmittelbar nach der Anmeldung und informieren Sie sie darüber, dass sie exklusiven Vorabzugang oder Sonderangebote zum Black Friday erhalten.
- Warenkorbabbruch-E-Mails. Erinnern Sie potenzielle Käufer an die Artikel, die sie im Warenkorb zurückgelassen haben, und bieten Sie einen zeitlich begrenzten Rabatt an, um den Kaufabschluss zu fördern.
- Reaktivierungs-E-Mails. Sprechen Sie inaktive Abonnenten mit einem personalisierten Black-Friday-Angebot an, um sie rechtzeitig für Ihre Aktionen zurückzugewinnen.
- Transaktions-E-Mails. Versenden Sie Bestellbestätigungen, Versandinformationen und Zahlungsbelege automatisch, um Vertrauen aufzubauen und das Kundenerlebnis nach dem Kauf zu verbessern.
7. Überwachen Sie die Ergebnisse Ihrer E-Mails
Sobald Ihre Kampagne läuft, sollten Sie die Ergebnisse kontinuierlich überwachen. So können Sie zeitnah Anpassungen vornehmen und künftige Kampagnen verbessern. Die meisten E-Mail-Marketing-Plattformen bieten dafür integrierte Analyse-Dashboards.
Die wichtigsten Kennzahlen haben wir bereits im ersten Schritt vorgestellt. Während einer laufenden Kampagne liefern vor allem drei Werte schnell verwertbare Erkenntnisse: Klickrate (CTR), Conversion-Rate und Abmelderate.
Prüfen Sie zunächst die Klickrate (CTR), um festzustellen, ob Ihre Inhalte und Call-to-Actions die Empfänger zum Klicken bewegen. Analysieren Sie anschließend anhand der Conversion-Rate, wie viele dieser Klicks tatsächlich zu Käufen führen. Behalten Sie außerdem die Abmelderate im Auge. Steigt sie an, kann das auf einen ungünstigen Versandzeitpunkt, zu häufige E-Mails oder wenig relevante Inhalte hindeuten.
Anhand dieser drei Kennzahlen können Sie schnell erkennen, wo sich Ihre Kampagne noch optimieren lässt, und die Ergebnisse bereits vor Ende des Black Friday verbessern.
8. Optimieren Sie Ihre Kampagne mit A/B-Tests
A/B-Tests sind eine einfache und wirkungsvolle Methode, um die Ergebnisse Ihres E-Mail-Marketings zu verbessern. Dabei versenden Sie zwei Versionen einer E-Mail an jeweils einen kleinen Teil Ihrer Zielgruppe. Die Versionen unterscheiden sich nur in einem Element, beispielsweise in der Betreffzeile, einem CTA-Button oder einem Bild. Anschließend versenden Sie die erfolgreichere Variante an die übrigen Empfänger Ihrer E-Mail-Liste.
So finden Sie heraus, welche Inhalte bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommen. Beispielsweise könnte die Betreffzeile „Exklusiver Vorabzugang zu Black-Friday-Angeboten“ eine höhere Öffnungsrate erzielen als „Der Black Friday startet jetzt“. Ebenso könnte sich zeigen, dass ein roter CTA-Button häufiger angeklickt wird als ein blauer.
Damit die Ergebnisse aussagekräftig sind, sollten Sie immer nur ein Element gleichzeitig testen. Planen Sie außerdem genügend Zeit ein und achten Sie auf eine ausreichend große, repräsentative Testgruppe.
Wann ist der beste Zeitpunkt für den Versand von Black-Friday-E-Mails?
Am besten beginnen Sie mit dem Versand Ihrer Black-Friday-E-Mail-Kampagne mindestens drei bis vier Wochen vor dem Aktionstag. So haben Sie genügend Zeit, Aufmerksamkeit zu schaffen, Ihre Abonnenten auf die Angebote einzustimmen und Vorfreude zu wecken, bevor sich die Posteingänge mit Werbe-E-Mails füllen. Außerdem können Sie Ihre Strategie bereits während der laufenden Kampagne testen und gezielt verbessern.
Statistiken zum E-Mail-Marketing zeigen, dass rund 40 % der Unternehmen, Einzelhändler und E-Commerce-Marken wöchentlich E-Mails versenden und damit regelmäßig ihre Zielgruppen erreichen. In besonders umsatzstarken Phasen wie dem Black Friday gehen einige Unternehmen sogar zum täglichen Versand über. Für solche E-Mails wurden Klickraten (CTR) von mindestens 5 % nachgewiesen.
Vermeiden Sie jedoch, zu viele E-Mails in kurzer Zeit zu versenden. Achten Sie darauf, dass jede Nachricht einen echten Mehrwert bietet, und überwachen Sie die Interaktionen, damit sich Ihre Empfänger nicht durch die Menge der E-Mails überfordert fühlen.
Für optimale Ergebnisse sollten Sie Ihre E-Mails personalisieren und für Mobilgeräte optimieren. Ein responsives E-Mail-Design kann die Anzahl der eindeutigen Klicks auf Mobilgeräten um 15 % steigern. Personalisierung wird von 57 % der Marketingfachleute eingesetzt und ermöglicht es, Inhalte anhand des Nutzerverhaltens, des Standorts oder früherer Käufe gezielt anzupassen. Besonders wirkungsvoll sind diese Maßnahmen in Verbindung mit einem gut abgestimmten Versandzeitplan für Ihre Black-Friday-E-Mails.
Wie verhindern Sie, dass Ihre Black-Friday-E-Mails im Spam-Ordner landen?
Sie haben eine überzeugende Black-Friday-E-Mail erstellt. Jetzt müssen Sie dafür sorgen, dass diese auch tatsächlich im Posteingang Ihrer Abonnenten ankommt.
Mit den folgenden Maßnahmen verringern Sie das Risiko, dass Ihre E-Mails von Spamfiltern abgefangen werden, und schützen Ihre Absenderreputation:
- Verwenden Sie eine verifizierte E-Mail-Domain. Richten Sie die Domain-Authentifizierung mit Verfahren wie SPF, DKIM und DMARC ein. Damit können Sie die Legitimität Ihrer E-Mails nachweisen und Ihre Absenderreputation schützen.
- Vermeiden Sie typische Spam-Begriffe. Verzichten Sie insbesondere in Betreffzeilen auf übermäßig aggressive Werbeformulierungen wie „100 % kostenlos“, „Jetzt kaufen“ oder „Sofort handeln“.
- Holen Sie vor dem Versand die Einwilligung der Empfänger ein. Senden Sie E-Mails ausschließlich an Nutzer, die dem Empfang zugestimmt haben. Unaufgeforderte Nachrichten erhöhen das Risiko, als Spam eingestuft zu werden.
- Halten Sie einen regelmäßigen Versandplan ein. Plötzliche starke Anstiege des E-Mail-Volumens, etwa wenn Sie ausschließlich am Black Friday E-Mails versenden, können bei E-Mail-Anbietern Warnsignale auslösen.
- Fügen Sie einen gut sichtbaren Abmeldelink ein. Ermöglichen Sie es Empfängern, sich unkompliziert abzumelden, wenn sie keine weiteren E-Mails erhalten möchten.
- Nutzen Sie eine zuverlässige E-Mail-Marketing-Plattform. Bewährte Plattformen wie Hostinger Reach bieten integrierte Tools, die Sie bei der Einhaltung geltender Vorschriften unterstützen und helfen, häufige Spam-Fallen zu vermeiden.
Überprüfen Sie während Ihrer E-Mail-Marketing-Kampagnen regelmäßig Ihre Empfängerliste. Entfernen Sie Adressen, bei denen E-Mails nicht zugestellt werden können, sowie inaktive Kontakte oder Empfänger, die seit längerer Zeit nicht mehr mit Ihren E-Mails interagiert haben. Hohe Bounce-Raten und geringe Interaktionen können E-Mail-Anbietern signalisieren, dass Ihre Nachrichten unerwünscht sind. Mit einer gepflegten, aktiven Empfängerliste erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre E-Mails zuverlässig im Posteingang ankommen.
Welche weiteren Marketingstrategien eignen sich für den Black Friday?
E-Mail-Marketing ist wirkungsvoll, lässt sich aber durch die Kombination mit weiteren Marketingkanälen noch effektiver einsetzen. Bei der Planung Ihrer Black-Friday-Marketingstrategien sollten Sie deshalb einen kanalübergreifenden Ansatz verfolgen, um Ihre Zielgruppe an unterschiedlichen Kontaktpunkten zu erreichen.
Planen Sie Social-Media-Kampagnen zum Black Friday und veröffentlichen Sie Teaser, Hinweise auf Blitzangebote und Countdowns. Plattformen wie Instagram, Facebook und TikTok eignen sich besonders gut, um Vorfreude zu wecken und Interaktionen in Echtzeit zu fördern. Mit bezahlten Anzeigen und Retargeting können Sie außerdem Besucher erneut ansprechen, die zuvor keinen Kauf abgeschlossen haben.
Den Bestellwert können Sie zusätzlich durch Upselling, Cross-Selling und personalisierte Angebote steigern. Präsentieren Sie Produktpakete oder ergänzende Artikel im Checkout oder in Follow-up-E-Mails. Stimmen Sie Ihre Angebote anhand des bisherigen Surf- und Kaufverhaltens auf die Interessen Ihrer Kunden ab, um deren Relevanz zu erhöhen.
Erwägen Sie außerdem, ein Empfehlungsprogramm einzuführen oder mit Influencern zusammenzuarbeiten, um Ihre Reichweite zu vergrößern. Empfehlungen bestehender Kunden oder vertrauenswürdiger Content-Creator schaffen soziale Glaubwürdigkeit und helfen Ihnen, rechtzeitig zum größten Shopping-Event des Jahres neue Käufer zu gewinnen.
Alle Tutorial-Inhalte auf dieser Website unterliegen Hostingers strengen redaktionellen Standards und Normen.

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