Die 6 besten europäischen VPS-Hosting-Anbieter: Funktionen und Preise
Jun 02, 2026
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Vera P.
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14 Min. Lesezeit
Die besten europäischen VPS-Hosting-Anbieter bieten isolierte Serverressourcen in Rechenzentren innerhalb der EU an, die mehr Kontrolle und Flexibilität als Shared Hosting sowie geringere Kosten als dedizierte Server bieten.
Ein VPS, also ein virtueller privater Server, nutzt Virtualisierungstechnologien wie KVM, um einen physischen Server in isolierte Umgebungen aufzuteilen. Jeder VPS verfügt über ihm zugewiesene eigene CPU- RAM- und Speicherressourcen.
Im Gegensatz zum Shared Hosting, bei dem Ressourcen gemeinsam genutzt werden und die Leistung schwanken kann, bietet ein VPS klar definierte Ressourcenlimits und eine stärkere Isolation. Bei einem dedizierten Server mieten Sie den gesamten Rechner – ein VPS erspart Ihnen diesen Mehraufwand und bietet Ihnen trotzdem Root-Zugriff sowie die Freiheit, die Konfiguration nach Ihren Anforderungen anzupassen.
Für wachsende Unternehmen ist dieses Gleichgewicht entscheidend. Sie erhalten planbare Leistung, die Möglichkeit, Ressourcen zu erweitern, und Kontrolle über das Betriebssystem, ohne sich auf eine vollständig dedizierte Infrastruktur festlegen zu müssen.
In Europa ansässige VPS-Anbieter bieten einen zusätzlichen Mehrwert. Das Hosting in Rechenzentren in der EU oder im EWR unterstützt eine DSGVO-konforme Datenverarbeitung und schafft klarere Verhältnisse bei der Datenspeicherung. Außerdem verringert es die Latenz für europäische Zielgruppen und gibt Unternehmen mehr Kontrolle über die regionale Infrastruktur.
Wenn sich Ihre Nutzer in Deutschland, Frankreich oder den nordischen Ländern befinden, kann lokales Hosting die Reaktionszeiten verkürzen und die Zuverlässigkeit verbessern.
Die Wahl des richtigen Anbieters ist nicht immer einfach. Zu den häufigen Herausforderungen gehören:
- Die Wahl zwischen verwalteten und nicht verwalteten VPS-Tarifen
- Den Unterschied zwischen gemeinsam genutzter vCPU und dedizierten Kernen verstehen
- NVMe- und Standard-SSD-Speicher im Vergleich beurteilen
- Vergleich von festen Monatspreisen und nutzungsabhängiger Abrechnung
- Kosten mit Leistungs- und Compliance-Anforderungen in Einklang bringen
Die Entscheidung sollte von der Qualität der Infrastruktur, dem Compliance-Status und dem Skalierungsmodell bestimmt werden. Allein der Preis sagt selten alles aus.
Hier sind die besten Optionen in Bezug auf Preis-Leistungs-Verhältnis, Performance, Schutz, Flexibilität und Compliance:
- Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Hostinger, günstiger KVM-VPS mit NVMe-Speicher und Rechenzentren in der EU.
- Am besten für leistungsstarke Infrastruktur: Hetzner, leistungsfähige Cloud-Server aus deutscher Entwicklung.
- Am besten für Schutz auf Enterprise-Niveau geeignet: OVHcloud, skalierbare VPS mit integrierter DDoS-Abwehr.
- Am besten für Entwickler geeignet: Scaleway, flexible Cloud-Instanzen mit API-Steuerung.
- Am besten für datenschutzorientiertes Hosting geeignet: Infomaniak, ein in der Schweiz ansässiger VPS-Anbieter mit hohen Datenschutzstandards.
- Am besten für flexible IaaS-Lösungen im Enterprise-Bereich geeignet: Exoscale, hochverfügbare europäische Cloud-Infrastruktur.
1. Hostinger

Hostinger ist ein in Litauen gegründeter Hosting-Anbieter, der KVM-basiertes Virtual-Private-Server-Hosting mit mehreren Rechenzentrumsstandorten in Europa anbietet.
Es ist ein kosteneffizienter Anbieter von unmanaged VPS für Entwickler, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), E-Commerce-Shops, SaaS-Start-ups und stark frequentierte Content-Websites, die dem Shared Hosting entwachsen sind.
Die VPS-Hosting-Infrastruktur von Hostinger basiert auf KVM-Virtualisierung. Einfach gesagt bedeutet das, dass Ihr VPS einen eigenen, garantierten Anteil an CPU und RAM erhält.
Andere Nutzer auf demselben physischen Server können Ihnen diese Ressourcen nicht wegnehmen. Dadurch bleibt Ihre Leistung auch dann stabil, wenn der Traffic eines anderen Kunden sprunghaft ansteigt.
Die VPS-Tarife von Hostinger umfassen:
- Voller Root-Zugriff für die vollständige Kontrolle über den Server
- Dedizierte CPU-Zuweisungen statt nur gemeinsam genutzter vCPU-Anteile
- NVMe-SSD-Speicher für hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten
- IPv4- und IPv6-Unterstützung für barrierefreien Zugang in Legacy- und modernen Netzwerken
- Ein individuelles Verwaltungs-Panel für VPS
- Integrierter DDoS-Schutz
Zusätzlich bietet Hostinger zwei Funktionen, durch die sich die VPS-Umgebung von vielen ähnlich bepreisten Anbietern abhebt. Kodee, ein integrierter KI-Assistent, hilft Benutzern dabei, sich in den VPS-Einstellungen zurechtzufinden, Systemprotokolle zu interpretieren, Probleme zu beheben und Befehle für gängige Aufgaben wie die Installation von Software-Stacks zu generieren.
Dadurch sinkt die Hürde für Teams in kleinen und mittleren Unternehmen und weniger erfahrene Administratoren, die einen ansonsten nicht verwalteten Server betreuen.
Für Entwickler stellt Hostinger eine öffentliche API bereit, die die programmgesteuerte Interaktion mit VPS-Instanzen ermöglicht. Dadurch lassen sich Infrastrukturaufgaben wie die Bereitstellung, Konfigurationsänderungen und die Serververwaltung in Deployment-Pipelines oder Automatisierungsskripte integrieren.
Einer der größten Vorteile von Hostinger ist das verlässliche monatliche Preismodell. Jeder Plan legt CPU-Kerne, RAM, Speicherplatz und Bandbreite klar fest. Für Standard-VPS-Pläne gibt es keine komplexe nutzungsbasierte Abrechnung.
Für kostenbewusste Unternehmen verringert dies das Budgetrisiko und macht die Skalierung unkompliziert. Wenn Sie mehr Leistung benötigen, wechseln Sie einfach in die nächsthöhere festgelegte Stufe.
Verglichen mit anderen europäischen Anbietern für das beste VPS-Hosting in dieser Liste zeichnet sich Hostinger durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Es bietet dedizierte CPU-Kerne und NVMe-Speicher zu einem niedrigeren Einstiegspreis als die meisten auf Cloud-Lösungen spezialisierten Wettbewerber.
Vorteile von Hostinger:
Der größte Vorteil von Hostinger liegt in der günstigen dedizierten Infrastruktur sowie in Folgendem:
- Schneller NVMe-Speicher ist in allen Tarifen enthalten
- Schnelle Serverbereitstellung mit einem intuitiven, benutzerfreundlichen VPS-Panel
- Integrierte Tools wie Snapshots, automatisierte Backups und die Firewall-Konfiguration
- Mehrere Serverstandorte in Europa zur Optimierung der regionalen Latenz
Nachteile von Hostinger:
Für technisch versierte Nutzer ist das selbst verwaltete VPS-Modell zwar leistungsstark, bringt aber auch Folgendes mit sich:
- Die Notwendigkeit technischer Kenntnisse für Serverkonfiguration, Updates und Sicherheit
- Das Fehlen eines vollständig verwalteten Supports bei Standard-VPS-Plänen
- Im Vergleich zu großen Cloud-Anbietern sind die erweiterten Netzwerkfunktionen für Unternehmen nur eingeschränkt verfügbar.
Hostinger-Preise:
Hostinger gliedert seine VPS-Tarife in klar definierte KVM-Stufen, die sich nach vCPU-Kernen, RAM, NVMe-Speicher und Bandbreite richten. Jeder Tarif verfügt über feste Ressourcenzuteilungen, wodurch die Kosten planbar und leicht vergleichbar sind.
Die KVM-Tarife von Hostinger sind wie folgt bepreist:
- KVM 1 – €7.99
- KVM 2 – €9.99
- KVM 4 – €19.99
- KVM 8 – €38.99
Die Erweiterung erfolgt in festen Schritten. Wenn Ihre aktuelle Zuteilung nicht mehr ausreicht, wechseln Sie in die nächste Stufe mit mehr CPU-Kernen, Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Bandbreite.
Die Pläne werden im Voraus bezahlt; der monatliche Preis entspricht den gesamten Vertragskosten, geteilt durch die Laufzeit des Plans. Die Verlängerungspreise werden im Voraus angegeben, was im Vergleich zu nutzungsbasierten Cloud-Plattformen Abrechnungsüberraschungen reduziert.

2. Hetzner

Hetzner ist ein deutscher Hosting-Anbieter und bietet Cloud-VPS sowie dedizierte Server an. Das Unternehmen betreibt eigene Rechenzentren in Deutschland und Finnland und setzt auf moderne CPUs, schnellen SSD-Speicher und Tarife mit mehr RAM als bei vielen ähnlich bepreisten Wettbewerbern.
Die Cloud-VPS-Infrastruktur basiert auf KVM-Virtualisierung. Dadurch erhält jede Instanz dedizierte Ressourcen und eine vorhersehbare Leistung – ähnlich wie bei anderen KVM-basierten Anbietern in dieser Liste.
Im Gegensatz zu klassischen VPS-Anbietern im Einstiegssegment legt Hetzner den Schwerpunkt auf leistungsstarke Infrastruktur statt auf ein besonders einsteigerfreundliches Hosting. Sie erhalten leistungsstarke Recheninstanzen, sind jedoch selbst für Einrichtung, Konfiguration und Wartung des Servers verantwortlich.
Hetzner eignet sich am besten für:
- Entwickler, die direkten Zugriff auf den Server benötigen
- SaaS-Start-ups, die Produktivanwendungen betreiben
- Technisch versierte Teams mit Erfahrung in der Linux-Administration
Hetzner stattet seine Rechenzentren mit CPUs der neuesten Generation und schnellem SSD-Speicher aus. Das Ergebnis ist eine hohe Rechenleistung bei geringeren Kosten pro CPU-Kern und RAM-Zuweisung als bei vielen Wettbewerbern.
Bei der Größenordnung der Infrastruktur ist es mit OVHcloud vergleichbar und behält dabei eine schlankere Preisstruktur bei. Es bietet mehr hardwarebezogene Flexibilität als Hostinger, allerdings mit weniger einsteigerfreundlichen Tools.
Vorteile von Hetzner:
Neben hoher Rechenleistung zu niedrigen Kosten pro CPU-Kern und pro GB RAM bietet Hetzner außerdem:
- Wahl zwischen Tarifen mit gemeinsam genutzter vCPU und Tarifen mit dedizierter vCPU
- API-Zugriff für Automatisierung und Infrastrukturverwaltung
- Hohe Kompatibilität mit DevOps-Workflows und Infrastructure-as-Code-Umgebungen
Nachteile von Hetzner:
Hetzner legt mehr Wert auf die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur als auf einen umfassenden Hosting-Support, was folgende Konsequenzen hat:
- Serverkonfiguration und laufende Wartung, die technisches Fachwissen erfordern
- Im Vergleich zu gängigen Hosting-Anbietern nur begrenzt einsteigerfreundlicher Support und Onboarding
Hetzner-Preise:
Hetzner verwendet ein flexibles Abrechnungsmodell, das stündliche Abrechnung mit einer festgelegten monatlichen Obergrenze kombiniert. Das bedeutet, dass Sie Instanzen für kurzfristige Tests bereitstellen und nur die tatsächlich genutzte Zeit bezahlen können, während bei langlebigen Produktionsservern ein vorhersehbarer monatlicher Höchstbetrag nicht überschritten wird.
Cloud-Instanzen für Einsteiger beginnen bei 3,49 € pro Monat, während größere Konfigurationen etwa 24,49 € pro Monat kosten können.
Die Preisgestaltung richtet sich nach der Anzahl der vCPU-Kerne, der RAM-Zuweisung und der Größe des SSD-Speichers. Hetzner bietet sowohl klassische x86-basierte Instanzen als auch ARM-basierte Alternativen an, was sich je nach Workload auf die Kosteneffizienz auswirken kann.
3. OVHcloud

OVHcloud ist ein in Frankreich ansässiger Cloud-Anbieter, der VPS- und Public-Cloud-Infrastruktur über ein großes Netzwerk europäischer Rechenzentren bereitstellt, mit wichtigen Standorten in Frankreich, Deutschland, Polen und dem Vereinigten Königreich.
OVHcloud arbeitet in einer anderen Größenordnung als die meisten herkömmlichen VPS-Anbieter. Es kombiniert standardmäßige VPS-Tarife mit einer umfassenderen Public-Cloud-Infrastruktur und eignet sich damit für Unternehmen, die mit Wachstum rechnen oder erweiterte Netzwerkoptionen benötigen.
Es eignet sich für E-Commerce-Marken mit hohem Traffic, SaaS-Plattformen mit produktiven Workloads und Unternehmen, die innerhalb der EU eine skalierbare Infrastruktur benötigen.
OVHcloud betreibt ein eigenes globales Backbone-Netzwerk, anstatt sich vollständig auf Drittanbieter für den Transit zu verlassen. Das bedeutet, dass der Traffic zwischen den eigenen Rechenzentren und wichtigen Internetknotenpunkten länger innerhalb der Infrastruktur von OVHcloud bleibt und dadurch die Abhängigkeit von externen Netzwerken sinkt.
Dadurch hat es mehr Kontrolle über Routing, Kapazitätsplanung und Trafficfilterung, was die Stabilität bei hoher Auslastung oder Netzwerkangriffen verbessert.
OVHcloud bietet eine höhere Netzwerkkapazität als Hostinger und umfasst standardmäßig DDoS-Schutz, anders als Hetzners Compute-zentriertes Modell. Es betreibt eine breiter aufgestellte Public-Cloud-Plattform als Exoscale, legt dabei jedoch weniger Wert auf ein Multi-Zonen-Design für hohe Verfügbarkeit.
Vorteile von OVHcloud:
Zusätzlich zu integriertem Netzwerkschutz und einer groß angelegten Infrastruktur bietet OVHcloud außerdem:
- Integrierten DDoS-Schutz in allen VPS-Tarifen
- Breite Verfügbarkeit von EU-Rechenzentren
- Anpassbare VPS-Konfigurationen mit Raum für Skalierung
- Zugang zu umfassenderen Public-Cloud-Diensten innerhalb desselben Ökosystems
Nachteile von OVHcloud:
OVHcloud priorisiert die Tiefe seiner Infrastruktur stärker als einfache Bedienbarkeit, was folgende Konsequenzen hat:
- Ein Dashboard und ein System, die für Einsteiger komplex wirken können
- Eingeschränkter Managed Support bei VPS-Tarifen der unteren Preisklasse
OVHcloud-Preise:
OVHcloud strukturiert seine VPS-Tarife in festen monatlichen Stufen, was die Budgetplanung vereinfacht. Die Tarife beginnen bei 6,46 € pro Monat und steigen in höheren Stufen auf 73,10 € pro Monat.
Der Preis steigt mit der Anzahl der zugewiesenen vCores, dem RAM sowie dem SSD- oder NVMe-Speicher. Die öffentliche Bandbreite skaliert ebenfalls mit dem Tarifniveau, was für E-Commerce- oder SaaS-Workloads mit hohem Traffic relevant ist.
Während die zentralen VPS-Ressourcen in klaren Tarifstufen gebündelt sind, können optionale Zusatzleistungen wie zusätzliche IP-Adressen oder erweiterte Backup-Optionen die endgültigen monatlichen Kosten erhöhen.
4. Scaleway

Das in Frankreich ansässige Unternehmen Scaleway stellt Cloud-Compute-Instanzen in einer umfassenderen Infrastructure-as-a-Service-Umgebung (IaaS) bereit, statt in Form klassischer VPS-Tarife mit festen Leistungsklassen.
Sie stellen Instanzen mit festgelegten CPU-, RAM- und Speicherzuweisungen bereit und erhalten Zugang zu einem umfassenden Ökosystem, das Managed Kubernetes, Objektspeicher und eine vollständig API-gesteuerte Infrastrukturverwaltung umfasst.
Scaleway eignet sich besonders gut für Cloud-native Start-ups, DevOps-orientierte Teams und containerbasierte Projekte. Es spricht Entwickler an, die ihre Infrastruktur über APIs statt per manueller Konfiguration verwalten.
Es bietet sowohl standardmäßige x86-Server als auch ARM-basierte Instanzen auf Basis von Ampere-CPUs. ARM-Instanzen kosten pro Kern weniger und eignen sich gut für containerisierte Apps und Microservices, die keine x86-Kompatibilität erfordern. Dadurch können Teams ihre Rechenkosten senken, ohne auf die erforderliche Leistung zu verzichten.
Scaleway bietet eine stärkere integrierte Unterstützung für Container und Orchestrierungswerkzeuge und ist damit besser auf Cloud-native Entwicklung ausgerichtet. Gleichzeitig richtet es sich weniger an Einsteiger als Hostinger und legt den Schwerpunkt weniger auf die reine Hardwareleistung als Hetzner.
Vorteile von Scaleway:
Während Scaleways größter Vorteil in seiner Cloud-nativen Flexibilität und der Auswahl an Prozessoren liegt, bietet das Unternehmen außerdem:
- ARM-basierte Instanzoptionen neben standardmäßigen x86-Servern
- Integrierte Container-Umgebung und Kubernetes-Integration
- Vollständiger API-Zugriff für die Infrastrukturautomatisierung
Nachteile von Scaleway:
Scaleway legt den Schwerpunkt stärker auf die Kontrolle durch Entwickler als auf Einfachheit, was folgende Konsequenzen hat:
- Es sind fortgeschrittene technische Kenntnisse erforderlich, um die Infrastruktur zu konfigurieren und zu verwalten
- Die Dokumentation und die Einführungsphase sind weniger auf Einsteiger ausgerichtet als bei gängigen Hosting-Anbietern
Scaleway-Preise:
Scaleway gliedert seine VPS-ähnlichen Instanzen nach Workload-basierten Produktfamilien statt in eine einzelne, linear aufgebaute Tarifstaffel. Die Preise beginnen bei 4,99 € pro Monat für kleinere START-Instanzen und können bei STORE-Konfigurationen mit hoher Kapazität über 500 € pro Monat liegen.
Die Kosten hängen von der gewählten Instanzfamilie sowie von der benötigten Menge an vCPU, RAM, NVMe-Speicher und Bandbreite ab.
START-Tarife sind auf schlanke Entwicklungsumgebungen und kleinere Produktions-Workloads ausgelegt. PRO-Tarife erhöhen die CPU-Dichte und die Speicherkapazität für wachsende Anwendungen, während STORE-Tarife den Speicherplatz und den Netzwerkdurchsatz für datenintensive Anwendungsfälle deutlich erweitern.
Scaleway verlangt keine langfristigen Verträge, sodass Teams ihre Infrastruktur je nach Bedarf flexibel ausbauen oder reduzieren können.
5. Infomaniak

Infomaniak betreibt in der Schweiz Rechenzentren mit erneuerbarer Energie und bietet Cloud-VPS-Lösungen an, die auf Datenschutz und Nachhaltigkeit ausgerichtet sind.
Die Infrastruktur befindet sich in europäischen Rechenzentren, sodass Unternehmen ihre Workloads innerhalb europäischer Rechtsräume halten können. OVHcloud unterliegt europäischen Datenschutzgesetzen wie der DSGVO, während für die Standorte in der Schweiz der eigenständige Datenschutzrahmen des Landes gilt.
Infomaniak eignet sich gut für kleine und mittelständische Unternehmen in Europa, für Agenturen, die Kundenprojekte mit strengen Datenschutzanforderungen betreuen, und für Organisationen, die dem Schutz der Privatsphäre hohe Priorität einräumen.
Infomaniak legt größeren Wert auf Datenschutz und Datensouveränität als Anbieter wie Hetzner. Außerdem legt das Unternehmen einen klareren Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit als OVHcloud oder Scaleway.
Gleichzeitig ist das Angebot weniger auf Infrastruktur im Unternehmensmaßstab ausgerichtet als Exoscale und konkurriert nicht über das Preis-Leistungs-Verhältnis, wie es bei Anbietern wie Hostinger der Fall ist, sondern positioniert sich im europäischen VPS-Markt als datenschutzorientierte Alternative.
Vorteile von Infomaniak:
Infomaniak bietet mehrere Vorteile für Unternehmen, die Wert auf die Einhaltung regulatorischer Vorgaben und operative Transparenz legen, darunter:
- Hohe Datensouveränität im Einklang mit europäischen und schweizerischen Vorschriften
- Transparente Ressourcenzuweisung bei VPS-Tarifen
- Klare Positionierung in Bezug auf Compliance und Umweltverantwortung
Nachteile von Infomaniak:
Infomaniak stellt Datenschutz und Nachhaltigkeit über Wachstum, was zu Folgendem führt:
- Begrenzte geografische Expansion außerhalb Mitteleuropas
- Im Vergleich zu preisorientierten VPS-Anbietern sind die Einstiegspreise etwas höher.
Preise von Infomaniak:
Infomaniak verwendet statt fester VPS-Tarife ein konfigurationsbasiertes Preismodell. Sie wählen CPU-Kerne, RAM, SSD-Speicher und Snapshot-Kapazität aus, und der monatliche Preis passt sich entsprechend an.
Die Preise beginnen bei 24,92 € pro Monat für mittelgroße Konfigurationen und steigen proportional mit der Skalierung der Ressourcen. Die Abrechnung ist monatlich, vierteljährlich oder jährlich möglich; bei längeren Laufzeiten gelten Rabatte.
Diese Struktur schafft klare Kostentransparenz, weil der angezeigte Preis die zugewiesenen Ressourcen direkt widerspiegelt – ohne trafficbasierte Multiplikatoren oder schwankende stündliche Rechenkosten.
6. Exoscale

Exoscale mit Sitz in der Schweiz bietet Cloud-Compute-Instanzen in mehreren europäischen Verfügbarkeitszonen an. Es arbeitet als auf Unternehmen ausgerichtete Cloud-Infrastrukturplattform und nicht als klassischer VPS-Anbieter mit festen Tarifen.
Ein prägendes Merkmal ist die Multi-Zonen-Architektur. Workloads können über separate europäische Rechenzentrumszonen hinweg bereitgestellt werden, wodurch sich das Risiko von Ausfallzeiten verringert, falls ein einzelner Standort ausfällt.
Exoscale eignet sich für SaaS-Unternehmen mit laufenden Anwendungen, für Unternehmen mit strengen Anforderungen an die Verfügbarkeit und für Teams, die ihre Infrastruktur programmgesteuert verwalten. Seine Struktur setzt technisches Fachwissen und eine langfristige Infrastrukturplanung voraus, statt auf Hosting für Einsteiger ausgerichtet zu sein.
Exoscale legt deutlich mehr Wert auf Redundanz und Compliance als Hostinger oder Infomaniak. Es ist stärker auf den Unternehmenseinsatz ausgerichtet als Hetzners leistungsorientiertes Modell und legt größeren Wert auf zonenübergreifende Ausfallsicherheit als die Standard-VPS-Tarife von OVHcloud.
Gleichzeitig richtet es sich weniger an Einsteiger als Hostinger oder Scaleway und zielt nicht auf kleine Projekte ab, die nach einer vereinfachten Hosting-Lösung suchen.
Vorteile von Exoscale:
Die größte Stärke von Exoscale liegt in seiner zonenübergreifenden Ausfallsicherheit und seinem Enterprise-Infrastrukturmodell; außerdem bietet Exoscale:
- Bereitstellung über mehrere Zonen in europäischen Rechenzentren
- Integrierten Objektspeicher und erweiterte Netzwerkoptionen
- Starke Positionierung bei Compliance und Datensouveränität
- Vollständige API-gesteuerte Infrastrukturverwaltung
Nachteile von Exoscale:
Bei Exoscale hat architektonische Kontrolle Vorrang vor Einfachheit, was bedeutet:
- Es ist in erster Linie für technische Anwender und Unternehmenskunden konzipiert
- Es gibt keine einsteigerfreundliche Hosting-Oberfläche und kein geführtes Onboarding
Exoscale-Preise:
Exoscale arbeitet mit einem reinen Pay-as-you-go-Modell, bei dem die Abrechnung sekundengenau erfolgt. Compute-Instanzen werden zu Stundensätzen abgerechnet: Kleine Instanzen beginnen bei 0,00729 € pro Stunde, deutlich größere Konfigurationen liegen bei über 2,00 € pro Stunde.
Die gesamten monatlichen Kosten hängen von der ausgewählten Instanzfamilie, der Anzahl der CPU-Kerne, der zugewiesenen RAM-Menge und der Laufzeit der Instanz ab.
Lokaler SSD-Speicher wird separat pro GiB-Stunde berechnet, und ausgehender Datenverkehr über das enthaltene Freikontingent hinaus wird pro GiB abgerechnet. Optionale Services wie Elastic IPs oder Load Balancer werden ebenfalls separat abgerechnet.
Dieses Modell bietet eine fein abgestufte Kontrolle und hohe Skalierbarkeit, erfordert jedoch im Vergleich zu VPS-Tarifen mit festen Stufen eine genauere Überwachung, um die monatlichen Kosten abzuschätzen.
So wählen Sie den richtigen europäischen VPS-Hosting-Anbieter aus
Wählen Sie einen europäischen VPS-Anbieter anhand von Ressourcenisolierung, Skalierbarkeit und passender Compliance aus.

Beginnen Sie mit der Virtualisierung.
Hostinger, Hetzner und OVHcloud verwenden KVM-basierte Virtualisierung, die klar definierte Zuweisungen von CPU und RAM bei starker Isolation bietet. Wenn Sie vorhersehbare Leistung und feste monatliche Ressourcen wünschen, sind KVM-basierte VPS-Tarife eine verlässliche Grundlage.
Cloud-Plattformen wie Exoscale oder Scaleway nutzen umfassendere IaaS-Architekturen. Diese ermöglichen eine feinere Skalierung und mehr Automatisierung, basieren jedoch häufig auf nutzungsbasierter Abrechnung. Wenn Sie mit schnellem Wachstum rechnen oder Infrastructure-as-Code-Workflows benötigen, bieten cloudbasierte Umgebungen mehr Flexibilität.
Prüfen Sie als Nächstes die zentralen Ressourcen. Vergleichen Sie zunächst CPU-Zuweisungsmodelle, RAM-Limits, Speichertypen und Bandbreitenrichtlinien, bevor Sie sich sekundäre Funktionen ansehen.
Konzentrieren Sie sich auf:
- CPU-Modell und Zuweisungsart, gemeinsam genutzte vCPU im Vergleich zu dedizierten Kernen
- Gesamter Arbeitsspeicher und Aufrüstungsmöglichkeiten
- NVMe im Vergleich zu herkömmlichem SSD-Speicher
- Bandbreitenobergrenzen oder Übertragungslimits
Wenn Ihr Projekt im E-Commerce- oder SaaS-Bereich liegt, sollten Sie dedizierte CPU-Ressourcen und NVMe-Speicher priorisieren. Wenn es sich um eine Staging- oder Entwicklungsumgebung handelt, können Tarife mit gemeinsam genutzten vCPUs ausreichen.
Bewerten Sie anschließend den Netzwerkschutz und die vertraglichen Garantien.
Prüfen Sie:
- Ob DDoS-Abwehr inbegriffen ist oder separat verkauft wird
- SLA-Verfügbarkeitsgarantien
- Anzahl und Standorte der EU-Rechenzentren
- Ob sich die Infrastruktur auf die EU beschränkt oder weltweit reicht
Bestätigen Sie, wo Daten verarbeitet und gespeichert werden, um die DSGVO-Konformität und die ordnungsgemäße Datenresidenz innerhalb der erforderlichen Gerichtsbarkeit sicherzustellen.
Ordnen Sie abschließend die Stärken jedes Anbieters Ihrem Projekttyp zu.
KVM-Anbieter mit festen Tarifen wie Hostinger eignen sich gut für kosteneffizientes Skalieren und Websites von kleinen und mittleren Unternehmen.
Hetzner bietet eine starke Rohleistung pro Euro. OVHcloud ist besonders dann eine starke Wahl, wenn Netzwerkausfallsicherheit und integrierter DDoS-Schutz im Vordergrund stehen.
Scaleway eignet sich für entwicklungsintensive Umgebungen mit hohem Automatisierungsgrad, die auf API-Steuerung und containerbasierte Workflows setzen.
Infomaniak spricht vor allem Organisationen an, für die Datenschutz und Datensouveränität oberste Priorität haben. Exoscale ist für hochverfügbare SaaS-Plattformen und Enterprise-Workloads ausgelegt, die eine Redundanz über mehrere Zonen hinweg erfordern.
Wenn Sie zuerst Ihre Workload definieren und sie anschließend den Infrastruktureigenschaften zuordnen, wird die Entscheidung unkompliziert. Beginnen Sie mit Ihrem Traffic-Profil, Ihren Compliance-Anforderungen und Ihren Erwartungen an die Skalierung und wählen Sie dann den Anbieter, dessen Modell dazu passt.
Verwaltetes vs. Nicht verwaltetes VPS-Hosting
Der Unterschied zwischen verwaltetem und nicht verwaltetem VPS-Hosting liegt darin, wer für den Server verantwortlich ist. Bei einem nicht verwalteten VPS übernehmen Sie die gesamte Verwaltung selbst. Bei einem verwalteten VPS übernimmt der Anbieter die technische Wartung.
Hier ist ein direkter Vergleich der Zuständigkeiten bei verwaltetem und nicht verwaltetem VPS:
Bereich | Nicht verwalteter VPS | Verwalteter VPS |
Installation und Updates des Betriebssystems | Verantwortlich: Sie | Verantwortlich: Anbieter |
Sicherheitsupdates | Verantwortlich: Sie | Verantwortlich: Anbieter |
Firewall-Konfiguration | Verantwortlich: Sie | Anbieter konfiguriert oder unterstützt |
Einrichtung von Webserver und Datenbank | Sie installieren und verwalten | Anbieter unterstützt oder nimmt die Vorkonfiguration vor |
Überwachung | Optional, selbst konfiguriert | Inbegriffen |
Backups | Optional oder manuell | Verwaltete Backups inklusive |
Root-Zugriff | Volle Kontrolle | In der Regel enthalten |
Sie sollten auch die Preisgestaltung berücksichtigen.
Nicht verwaltete VPS-Tarife sind deutlich günstiger, weil Sie nicht für die laufende Systemadministration bezahlen. Anbieter wie Hostinger und Hetzner konzentrieren sich in erster Linie auf nicht verwaltete Infrastruktur, was die monatlichen Kosten niedrig hält.
Managed-VPS-Hosting-Tarife kosten mehr, weil sie operativen Support beinhalten. Der Preisunterschied spiegelt den Arbeitsaufwand, die Überwachungstools und die Verfügbarkeit des Supports wider. In manchen Fällen können Managed-Pläne 30 bis 100 Prozent mehr kosten als vergleichbare nicht verwaltete Tarife.
Bestimmen Sie nun, was Sie tatsächlich brauchen.
Wählen Sie einen Unmanaged VPS, wenn Sie:
- Mit der Verwaltung von Linux-Servern vertraut sind
- Sie Automatisierungstools wie Ansible oder Terraform verwenden
- Maximale Kontrolle bei den niedrigsten Kosten bevorzugen
- Über internes technisches Fachwissen verfügen
Wählen Sie einen Managed VPS, wenn Sie:
- Keinen Systemadministrator haben
- Sie proaktives Monitoring und Patch-Management wünschen
- Eine Verwaltungsoberfläche und geführten Support bevorzugen
Wenn Sie unsicher sind, stellen Sie eine einfache Frage: Wer wird den Server um 2:00 Uhr nachts reparieren, wenn etwas ausfällt?
Wenn die Antwort Sie lautet, kann „unmanaged“ in Ordnung sein. Wenn die Antwort unklar ist, ist ein verwalteter VPS die sicherere Wahl.
Wichtige Aspekte der Compliance und Datenresidenz
Wenn Sie personenbezogene Daten von EU-Nutzern verarbeiten, sollten Sie Compliance als Kriterium bei der Anbieterauswahl betrachten, nicht als bloßes Zusatzmerkmal. Ob Sie die Anforderungen der DSGVO ohne Umgehungslösungen erfüllen können, hängt vom Standort des Rechenzentrums des Anbieters, von den Vertragsbedingungen und von den Sicherheitsmaßnahmen ab.

Die DSGVO verlangt in der Regel ein klar geregeltes Verhältnis zwischen Verantwortlichem und Auftragsverarbeiter mit einem schriftlichen Auftragsverarbeitungsvertrag. Nach Artikel 28 DSGVO muss die Verarbeitung durch einen Anbieter in Ihrem Auftrag durch einen Vertrag geregelt sein, der Zuständigkeiten, Sicherheitsverpflichtungen und den Umgang mit Unterauftragsverarbeitern festlegt.
In der Praxis bedeutet das, dass Sie vor dem Kauf drei Dinge prüfen sollten:
- Der Anbieter stellt Ihnen eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (DPA) zur Unterzeichnung bereit, nicht nur allgemeine Marketingaussagen.
- Der Anbieter legt die Unterauftragsverarbeiter und die Regeln für Datenübermittlungen offen, insbesondere wenn Daten die EU oder den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) verlassen.
- Der Vertrag umfasst Prüfungsrechte oder eine gleichwertige Transparenz sowie klare Regelungen zur Meldung von Sicherheitsvorfällen und Datenschutzverletzungen.
Bestätigen Sie als Nächstes, wo sich Ihre Daten tatsächlich befinden.
„In Europa ansässig“ kann Unterschiedliches bedeuten. Für die DSGVO ist die maßgebliche Grenze in der Regel die EU oder der weitere Europäische Wirtschaftsraum. Der EWR umfasst die EU sowie Island, Liechtenstein und Norwegen. Die Schweiz gehört nicht zum EWR, obwohl sie in Europa liegt und über eigene, strenge Datenschutzgesetze verfügt.
Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, prüfen Sie:
- Das genaue Land, in dem Ihr VPS ausgeführt wird
- Speicherort von Backups und Snapshots
- Ob Daten außerhalb der EU oder des EWR übermittelt werden
Bewerten Sie anschließend Nachweise für Sicherheit und Zuverlässigkeit, nicht nur Funktionslisten.
Suchen Sie nach:
- Anerkannten Sicherheitszertifizierungen wie ISO/IEC 27001, ein weit verbreiteter Standard für den Betrieb eines Informationssicherheitsmanagementsystems.
- Einer klaren Service-Level-Vereinbarung (SLA) zur Verfügbarkeit und was passiert, wenn sie nicht eingehalten wird. Viele Anbieter veröffentlichen für jede Produktlinie eigene SLA-Dokumente. Prüfen Sie daher, welche SLA für den konkreten VPS- oder Cloud-Service gilt, den Sie kaufen.
- Vertraglicher Transparenz bei Zusatzleistungen, die Risiko und Kosten beeinflussen, etwa Sicherungsbedingungen, Richtlinien für IP-Adressen und die Abrechnung des Datenverkehrs.
Stimmen Sie abschließend die Compliance-Anforderungen auf das Betriebsmodell des Anbieters ab.
VPS-Anbieter mit festen Tarifstufen lassen sich in der Regel leichter budgetieren und dokumentieren, aber Sie müssen prüfen, wo alle zugehörigen Dienste angesiedelt sind. Cloud-IaaS-Plattformen bieten mehr Kontrolle und Optionen über mehrere Zonen hinweg, möglicherweise benötigen Sie jedoch mehr interne Governance, weil Sie Services schnell auf verschiedene Regionen verteilen können.
Im nächsten Schritt legen Sie Ihre erforderliche Datenresidenz fest (nur EU, EWR oder ein bestimmtes Land) und wählen dann ausschließlich Anbieter aus, die sich dazu vertraglich über einen Auftragsverarbeitungsvertrag verpflichten können und klare dienstspezifische Service Level Agreements bereitstellen.
Wie wechsle ich vom Shared Hosting zu VPS-Hosting?
Um von Shared Hosting zu einem VPS zu migrieren, stellen Sie einen VPS bereit, richten die Serverumgebung ein, übertragen Ihre Dateien und Datenbanken, testen die Website und aktualisieren anschließend Ihre DNS-Einstellungen, damit sie auf den neuen Server verweisen.

Der entscheidende Unterschied zwischen Shared Hosting und VPS-Hosting erklärt, warum ein Wechsel oft notwendig ist. Beim Shared Hosting nutzen mehrere Websites dieselben Serverressourcen. Das bedeutet, dass CPU und RAM gemeinsam verwendet werden und die Leistung schwanken kann.
Beim VPS-Hosting sind Ihre Ressourcen isoliert und ausschließlich Ihnen zugewiesen. Das sorgt für vorhersehbare Leistung, Root-Zugriff und mehr Kontrolle über die Konfiguration.
Diesen Schritt sollten Sie in Betracht ziehen, wenn der Traffic zunimmt, die Performance schwankt oder Sie Kontrolle auf Serverebene benötigen. Wenn Ihre Website zu Spitzenzeiten langsamer wird, an Ressourcenlimits stößt oder individuelle Serverkonfigurationen erfordert, reicht Shared Hosting nicht mehr aus.
Die Migration selbst folgt einer klaren Abfolge: Erstellen Sie ein vollständiges Backup der Website, einschließlich der Konfigurationsdaten. Wählen Sie einen VPS-Tarif und richten Sie ihn ein. Übertragen Sie anschließend Ihre Dateien und Datenbanken auf das neue VPS-Konto.
Nachdem Sie die Website verschoben haben, testen Sie sie auf dem neuen Server, um zu prüfen, ob Datenbankverbindungen, Formulare, E-Mail-Versand und die Anwendungsfunktionalität ordnungsgemäß funktionieren. Vergessen Sie zum Schluss nicht, Ihre DNS-Einträge zu aktualisieren, damit Ihre Domain auf den neuen VPS verweist.
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Befehlsbeispielen und Screenshots finden Sie in unserem ausführlichen Leitfaden zum Thema wie Sie eine Website vom Shared Hosting auf einen VPS übertragen.
Alle Tutorial-Inhalte auf dieser Website unterliegen Hostingers strengen redaktionellen Standards und Normen.