Jan 23, 2026
Faradilla A.
10Min. Lesezeit
Die Kosten für die Wartung einer Website liegen in der Regel zwischen 5 und 5.000 €/Monat.
Diese große Preisspanne hängt maßgeblich von der Größe, Komplexität und dem Funktionsumfang Ihrer Website ab – ebenso davon, ob Sie die Wartung selbst übernehmen oder einen professionellen Dienstleister beauftragen.
Regelmäßige Website-Wartung stellt sicher, dass Ihre Website sicher, funktionsfähig und aktuell bleibt. Gleichzeitig schützt sie Ihre Investition, Ihre Markenreputation und das Vertrauen Ihrer Nutzer.
Im Folgenden finden Sie die neun zentralen Kostenbereiche, aus denen sich das Wartungsbudget einer Website zusammensetzt:
Hier finden Sie eine Aufschlüsselung der verschiedenen durchschnittlichen monatlichen Wartungskosten für Websites:
| Website-Typ | Durchschnittliche monatliche Website-Wartungskosten |
| Eigene Website | 5–25 €/Monat |
| Professioneller Blog | 25–75 €/Monat |
| KMU-Website | 35–500 €/Monat |
| Multimedia- und Entertainment-Website | 300–2.500 €/Monat |
| Websites für Konzerne | 200–4.500 €/Monat |
| eCommerce Website | 750–5.000 €/Monat |
Die konkreten Wartungskosten variieren je nach Umfang und Anforderungen Ihrer Website. Eine einfache persönliche Website ist in der Regel günstiger zu pflegen, da sie weniger Funktionen, Plugins und Serverressourcen benötigt als beispielsweise ein umfangreicher Online-Shop oder eine stark frequentierte Unternehmenswebsite.
Im nächsten Schritt betrachten wir diese einzelnen Wartungskosten im Detail und zeigen, wie sie sich im Laufe der Zeit zu den Gesamtwartungskosten summieren.
Ein Domainname ist die eindeutige Adresse Ihrer Website. Die laufenden Wartungskosten bestehen in erster Linie aus der jährlichen Verlängerungsgebühr, die in der Regel zwischen 10 € und 129 € pro Jahr liegt.
Die Registrierung einer neuen Domain kostet häufig zwischen 1 € und 100 € für das erste Jahr. Achten Sie dabei unbedingt auf den Verlängerungspreis, da dieser in der Regel deutlich höher ausfällt als der Aktionspreis (Einführungspreis).
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die durchschnittlichen jährlichen Kosten für verschiedene Domain-Endungen. Bitte beachten Sie, dass es sich um Richtwerte handelt und die Preise je nach Registrierstelle variieren können:
| TLD | Registrierung (1. Jahr) | Verlängerung (jährlich) | Transfer |
| .com | 9,99 € | 19,99 € | 9,99 € |
| .co.uk | 7,99 € | 11,99 € | 0,99 € |
| .info | 2,99 € | 28,99 € | 20,99 € |
| .net | 14,99 € | 17,99 € | 14,99 € |
| .xyz | 29,97 € | 41,97 € | 12,99 € |
Die Kosten hängen maßgeblich davon ab, welche Domain-Endung Sie wählen (z. B. .com oder .net) und wie gefragt diese ist. Nach der erstmaligen Registrierung muss der Domainname vor Ablauf verlängert werden, um das Eigentum weiterhin zu behalten.
Für zusätzliche Sicherheit empfiehlt es sich, ein Budget für den Domain-Datenschutz (WHOIS Privacy Protection) einzuplanen. Dieser Service verhindert, dass persönliche Kontaktdaten öffentlich in der WHOIS-Datenbank angezeigt werden. Die Kosten liegen in der Regel zwischen 2 € und 20 € pro Jahr, wobei einige Anbieter – darunter Hostinger – diesen Schutz kostenlos anbieten.
Die Wahl des richtigen Domainnamens und der passenden Endung ist ein wichtiger erster Schritt, um die tatsächlichen Domainkosten realistisch einschätzen zu können.
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Webhosting ist der grundlegende Dienst, der Ihre Website im Internet verfügbar macht. Die Kosten reichen von etwa 2 € bis über 300 € pro Monat, abhängig von der gewählten Hosting-Art und den Anforderungen Ihrer Website.
Es gibt verschiedene Arten von Webhosting. Welche Option für Sie geeignet ist, hängt von Ihren Geschäftszielen und dem technischen Bedarf Ihrer Website ab:
Wie Sie sehen, variieren die Webhosting-Kosten stark je nach Ressourcenbedarf. Auch die Vertragslaufzeit spielt eine wichtige Rolle: Längere Abonnements – beispielsweise über 24 oder 48 Monate – sind in der Regel deutlich günstiger als monatliche Zahlungen.

Ein SSL-Zertifikat (Secure Sockets Layer) ist ein zentrales Sicherheitsmerkmal, das die Datenübertragung zwischen Server und Browser verschlüsselt.
Für Websites, die sensible Nutzerdaten wie Passwörter oder Zahlungsinformationen verarbeiten, ist ein SSL-Zertifikat unverzichtbar.
Zwar können kostenpflichtige SSL-Zertifikate bis zu 1.000 € pro Jahr kosten, doch die meisten seriösen Webhosting-Anbieter stellen heute kostenlose SSL-Zertifikate in allen Hosting-Paketen bereit. Dadurch lassen sich die laufenden Wartungskosten erheblich senken.
Für die meisten kleinen und mittleren Websites ist ein kostenloses SSL vollkommen ausreichend. Kostenpflichtige Zertifikate bieten jedoch zusätzliche Vorteile wie Garantieleistungen, erweiterten Support oder Extended-Validation-(EV)-Zertifikate, die Besuchern durch eine Identitätsprüfung ein besonders hohes Maß an Vertrauen signalisieren.
Falls ein SSL-Zertifikat separat erworben werden muss, fallen in der Regel folgende Kosten an:
Um zu überprüfen, ob eine Website über eine aktive SSL-Verschlüsselung verfügt, genügt ein Blick in die Adressleiste des Browsers: Ein Vorhängeschloss-Symbol oder das Präfix https:// zeigt an, dass die Verbindung sicher ist.

Professionelles E-Mail-Hosting ermöglicht es Ihnen, domainbasierte E-Mail-Adressen wie hello@yourdomain.com zu erstellen, die direkt mit Ihrem Domainnamen verknüpft sind.
Die Kosten für E-Mail-Hosting liegen in der Regel bei 1–18 €/Benutzer/Monat, abhängig vom Anbieter und dem gewählten Tarif. Domainbasierte E-Mail-Adressen stärken Ihre Markenidentität, wirken professioneller und schaffen mehr Vertrauen als kostenlose Konten von Gmail oder Outlook.
Google Workspace bietet beispielsweise einen Premium-E-Mail-Service ab 6 €/Monat pro Nutzer (User). Microsoft 365 ist eine weitere beliebte Lösung, deren Tarife bei jährlicher Abrechnung ebenfalls bei etwa 6 €/Benutzer/Monat beginnen.
Sie können diese Kosten jedoch deutlich reduzieren, indem Sie einen Hosting-Anbieter wählen, der domainbasierte E-Mail-Konten im Hosting-Paket inkludiert. Viele Hosting-Tarife von Hostinger enthalten beispielsweise mehrere kostenlose E-Mail-Postfächer, was insbesondere für kleine Unternehmen eine kosteneffiziente Lösung darstellt.
Die endgültigen Kosten hängen von der Anzahl der benötigten Postfächer sowie von der Vertragslaufzeit ab. Längere Abonnements senken in der Regel den monatlichen Preis pro Postfach.

Zuverlässiger technischer Support ist ein wichtiger, aber häufig unterschätzter Kostenfaktor der Website-Wartung. Die monatlichen Kosten liegen je nach Service-Level zwischen 2 und 300 €.
Der Zugang zu einem Support-Team ermöglicht es Ihnen, unerwartete Probleme wie Website-Ausfälle, fehlerhafte Formulare oder Sicherheitsvorfälle schnell zu beheben, bevor sie sich negativ auf Ihren Traffic oder die User Experience auswirken.
Gängige Formen des technischen Supports sind:
Wie viel Budget Sie für technischen Support einplanen sollten, hängt stark von Ihren technischen Kenntnissen und der Größe Ihrer Website ab. Wenn Sie Wert auf maximale Ausfallsicherheit legen, ist die Investition in priorisierten Support sinnvoll.

Die Wartungskosten für Webdesign variieren erheblich. Sie reichen von etwa 3–17 €/Monat bei selbst gestalteten Websites bis zu 500–5.000 €/Jahr für regelmäßige Design-Updates durch einen professionellen Webdesigner.
Ein gutes Design ist die visuelle Darstellung Ihrer Marke und entscheidend für den ersten Eindruck, die User Experience und die Suchmaschinenoptimierung.
Die kostengünstigste Option – ideal für kleine bis mittelgroße Websites – ist es, die Website selbst zu erstellen. Hier sind Ihre Möglichkeiten, selbst wenn Sie nicht wissen, wie man eine Website gestaltet.

Alternativ kann ein Webdesigner oder eine Agentur eine individuelle Website nach Ihren Vorgaben erstellen. Dies erhöht jedoch die laufenden Wartungskosten deutlich.
Eine vollständige Kostenaufschlüsselung finden Sie in unserem Leitfaden, wie viel es kostet, eine Website zu erstellen.
Plugins und Erweiterungen erweitern die Funktionalität Ihrer Website. Zwar stehen viele kostenlose Optionen zur Verfügung, Premium-Plugins können das Wartungsbudget jedoch um etwa 4 bis 49 € pro Monat erhöhen.
Solche Add-ons werden häufig auf Plattformen wie WordPress eingesetzt, um Funktionen bereitzustellen, die nicht zum Standardumfang gehören.
Es empfiehlt sich, zunächst mit kostenlosen Plugins zu starten und erst dann in Premium-Versionen zu investieren, wenn Ihre Website wächst und Sie erweiterte Funktionen oder dedizierten Support benötigen.
Zu den gängigsten Plugin-Typen und ihren typischen Premium-Kosten zählen:
Die Auswahl der Plugins hat direkten Einfluss auf Ihre laufenden Wartungskosten. Installieren Sie daher nur Erweiterungen, die für Ihre Website tatsächlich erforderlich sind.
E-Commerce-Websites verursachen zusätzliche Wartungskosten, da Funktionen wie Zahlungsabwicklung und Bestandsverwaltung erforderlich sind. Für klassische Online-Shops liegen diese Kosten in der Regel bei 30 bis 300 € oder mehr pro Monat.
Wenn Sie ein Online-Geschäft betreiben, sind diese Tools unverzichtbar für die Abwicklung von Verkaufs- und Kundentransaktionen.
Zu den wichtigsten Funktionen, die zu den Wartungskosten beitragen, gehören:
Die tatsächlichen Kosten hängen stark von Ihrem Geschäftsmodell ab. Je größer Ihr Produktsortiment und je höher Ihr Traffic, desto eher werden kostenpflichtige, leistungsstärkere Lösungen erforderlich.
Marketing- und SEO-Maßnahmen (Suchmaschinenoptimierung) sind laufende, essenzielle Wartungskosten. Je nach Umfang und Auslagerungsgrad können diese zwischen 0 und 500 € oder mehr pro Monat liegen.
Solche Strategien sind entscheidend, um kontinuierlich Traffic zu generieren, die Sichtbarkeit Ihrer Website zu erhöhen und Inhalte aktuell sowie relevant zu halten.
Zu den wichtigsten digitalen Marketingmaßnahmen im Rahmen Ihres Wartungsbudgets zählen:
Sie müssen nicht alle Maßnahmen gleichzeitig umsetzen. Kleine Website-Betreiber können mit grundlegenden SEO- und Content-Marketing-Aktivitäten starten und ihre Strategie schrittweise mit dem Wachstum ihres Unternehmens ausbauen.
Für die Website-Wartung gibt es grundsätzlich zwei Ansätze, die sich deutlich in Kostenstruktur, Aufwand und Verantwortung unterscheiden. Welche Option die richtige ist, hängt vor allem von Ihrem Budget, Ihrer verfügbaren Zeit und Ihren technischen Kenntnissen ab.
Die durchschnittlichen Kosten für eine professionelle Website-Wartung liegen zwischen 200 und 4.500 € pro Monat. Dafür erhalten Sie fachliches Know-how, Zuverlässigkeit und eine deutliche Zeitersparnis – allerdings zu einem höheren Preis.
Die Beauftragung eines Experten nimmt Ihnen die technische Betriebsverantwortung ab und stellt sicher, dass auch komplexe Aufgaben wie Sicherheitsupdates, Performance-Optimierung oder Fehlerbehebung korrekt umgesetzt werden.
Dieser Ansatz eignet sich besonders für Unternehmen, die sich vollständig auf ihr Kerngeschäft konzentrieren möchten und die technische Wartung lieber auslagern.
Ein DIY-Ansatz ist deutlich kostengünstiger. Die laufenden Kosten liegen in der Regel bei unter 100 € pro Monat, was ihn zu einer attraktiven Option für preisbewusste Website-Betreiber macht.
Sie zahlen hierbei nur für notwendige Dienste wie Webhosting, Domain-Verlängerungen oder optionale Tools und vermeiden zusätzliche Kosten für externe Agentur- oder Beratungsleistungen.
Der DIY-Ansatz eignet sich besonders für kleine Unternehmenswebsites, persönliche Blogs oder Portfolios, sofern Sie bereit sind, sich aktiv um Wartung und Updates zu kümmern.
Es gibt keine feste Regel dafür, wie häufig eine Website gewartet werden muss. Bewährt hat sich jedoch eine monatliche Website-Wartungscheckliste, um sicherzustellen, dass alle Komponenten sicher, aktuell und reibungslos funktionieren.
Während einige Elemente nur eine jährliche Überprüfung erfordern – etwa der Domainname oder die Verlängerung des Hosting-Tarifs –, benötigen andere Bereiche deutlich häufigere Aufmerksamkeit.
Eine regelmäßige Wartung hilft dabei, Fehler und Sicherheitslücken frühzeitig zu erkennen. Wenn Sie beispielsweise WordPress konsequent aktualisieren, lassen sich potenzielle Probleme beheben, bevor sie sich negativ auf die Performance oder Stabilität Ihrer Website auswirken.
Ein klares Verständnis der typischen Wartungskosten ist der erste Schritt zu einer soliden und realistischen Budgetplanung.
Der nächste Schritt ist die Erstellung eines strukturierten Website-Pflegeplans. Dieser hilft Ihnen, laufende Kosten besser zu kontrollieren, Prozesse effizienter zu gestalten und Ausgaben durch unerwartete technische Probleme zu vermeiden.
Indem Sie wiederkehrende Aufgaben wie Sicherheitsprüfungen, Core-Updates und Content-Audits fest einplanen, bleiben Sie innerhalb Ihres Budgets und stellen gleichzeitig die langfristige Stabilität und Leistungsfähigkeit Ihrer Online-Präsenz sicher.
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