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Website-Wartungsplan: Wichtige Bestandteile der Website-Wartung

Website-Wartungsplan: Wichtige Bestandteile der Website-Wartung

Ein Website-Wartungsplan ist ein strukturierter Leitfaden, der konkrete Aufgaben zur Pflege, Wartung und kontinuierlichen Optimierung einer Website definiert. Dazu zählen unter anderem das Scannen auf potenzielle Sicherheitslücken, die Durchführung von Backups und Software-Updates, die Überwachung der Ladegeschwindigkeit sowie die nachvollziehbare Dokumentation von Änderungen.

An der Erstellung eines Website-Wartungsplan sind in der Regel Entwickler, Marketingverantwortliche und Sicherheitsexperten beteiligt. Da die Website-Wartung ein fortlaufender Prozess ist, profitieren insbesondere kleine Unternehmen ohne eigenes IT-Team von professionellen Website-Wartungsdiensten. Diese werden meist als monatliche oder jährliche Pakete angeboten und umfassen typischerweise Sicherheitsmaßnahmen, Updates, Backups sowie teilweise auch Design- und SEO-Leistungen.

Wenn Sie die Pflege und Wartung selbst übernehmen, unterstützt Sie ein klar definierter Plan außerdem dabei, ein realistisches Budget festzulegen und die laufenden Kosten für die Website-Wartung besser zu kalkulieren.

Um Ihre Website dauerhaft sicher, leistungsfähig und relevant zu halten, sollten die folgenden Kernbereiche in Ihrem Website-Wartungsplan berücksichtigt werden:

  • Sicherheit: Scannen nach Malware, Überwachen potenzieller Schwachstellen und Verwalten von SSL-Zertifikaten.
  • Updates: Regelmäßige Aktualisierung von CMS-Kern, Themes, Plugins und weiteren Abhängigkeiten.
  • Backups: Regelmäßiges Sichern von Dateien und Datenbanken, um im Fall von Datenverlust oder Sicherheitsvorfällen eine schnelle Wiederherstellung zu ermöglichen.
  • Website-Leistung: Überwachen der Ladezeiten, Optimieren von Assets und effizientes Verwalten der Serverressourcen.
  • Benutzererfahrung: Beheben defekter Links, Testen zentraler Funktionen und Sicherstellen einer konsistenten Darstellung auf mobilen Endgeräten.
  • Content-Marketing: Aktualisieren veralteter Inhalte und Veröffentlichen neuer, relevanter Informationen, um inhaltlich aktuell zu bleiben.
  • SEO: Überwachen der Keyword-Performance, Sicherstellen einer sauberen technischen SEO-Struktur und Verbessern der Sichtbarkeit in Suchmaschinen.

Ein strukturierter Website-Pflegeplan trägt maßgeblich zur langfristigen Leistungsfähigkeit Ihrer Website bei und stellt sicher, dass sie kontinuierlich auf Ihre Geschäftsziele ausgerichtet bleibt.

Bestandteile eines Website-Wartungsplans

Zu den zentralen Bestandteilen eines Website-Wartungsplans zählen Sicherheit, Updates, Backups, Website-Leistung, Benutzererfahrung, Content-Marketing und SEO.

Sicherheit

Zur Reduzierung des Risikos von Hackerangriffen ist es erforderlich, potenzielle Sicherheitslücken zu identifizieren und geeignete Schutzmaßnahmen umzusetzen.

Sicherheitsvorfälle können den Ruf eines Unternehmens nachhaltig schädigen und das Vertrauen der Kunden langfristig beeinträchtigen. Zudem gefährden sie die Stabilität und Verfügbarkeit der gesamten Online-Präsenz.

Aktivieren Sie zunächst ein SSL-Zertifikat (Secure Sockets Layer), um die Datenübertragung zu verschlüsseln und sensible Kundeninformationen zu schützen, sofern dies noch nicht erfolgt ist.

Planen Sie anschließend regelmäßige Website-Sicherheitsaudits ein, um Kundendaten zu schützen und Sicherheitslücken systematisch zu schließen. Ein solches Audit sollte die folgenden Maßnahmen umfassen:

  • Führen Sie Sicherheits- und Schwachstellen-Scans durch: Scannen Sie die Website auf Malware, offenliegende Dateien, veraltete Komponenten und bekannte Sicherheitslücken. Automatisierte Scans helfen dabei, häufige Risiken zu erkennen, während manuelle Prüfungen Fehlkonfigurationen aufdecken können, die Tools möglicherweise nicht erfassen.
  • Überprüfen Sie die Anmelde- und Authentifizierungssicherheit: Stellen Sie sicher, dass alle Konten starke, eindeutige Passwörter verwenden, und erzwingen Sie nach Möglichkeit die Multi-Faktor-Authentifizierung. Entfernen Sie gemeinsam genutzte Konten oder ersetzen Sie diese durch individuelle Benutzerzugriffe.
  • Überprüfen Sie die Anwendungskonfiguration: Prüfen Sie die Standardeinstellungen, aktivierten Funktionen und öffentlich zugänglichen Endpunkte, um sicherzustellen, dass keine unnötigen Elemente freigegeben sind. Deaktivieren Sie ungenutzte Funktionen, da sie die Angriffsfläche vergrößern können.
  • Überwachen Sie Benutzerrollen und Berechtigungen: Stellen Sie sicher, dass Nutzer ausschließlich auf die Daten und Funktionen zugreifen können, die sie benötigen. Entfernen Sie inaktive Konten und überprüfen Sie Berechtigungen regelmäßig, um schleichende Rechteausweitungen zu vermeiden.

Updates

Veraltete Website-Komponenten erhöhen das Risiko von Kompatibilitätsproblemen, Systemfehlern, instabiler Leistung und Sicherheitsbedrohungen, einschließlich Malware.

Um diese Risiken zu minimieren, sollte Ihr Website-Wartungsplan die folgenden Maßnahmen enthalten:

  • Überprüfen Sie Plattform- und Systemaktualisierungen: Prüfen Sie regelmäßig, ob Updates für den CMS-Kern oder das verwendete Framework verfügbar sind. Diese Aktualisierungen enthalten häufig wichtige Sicherheits-Patches, Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen, die zur Stabilität und Sicherheit Ihrer Website beitragen.
  • Aktualisieren und prüfen Sie Erweiterungen, Themes und Integrationen: Halten Sie Plugins, Themes und Drittanbieter-Integrationen auf dem neuesten Stand. Nutzen Sie geplante Überprüfungen, um nicht verwendete oder unnötige Komponenten zu entfernen, die die Angriffsfläche vergrößern können.
  • Überprüfen Sie den Hosting-Plan und die verfügbaren Ressourcen: Stellen Sie sicher, dass Ihr Hosting-Plan aktiv ist und ausreichend Ressourcen für den aktuellen Traffic und die Funktionalität Ihrer Website bereitstellt. Treten Leistungsprobleme auf, kann ein Upgrade der Hosting-Ressourcen erforderlich sein.
  • Überwachen Sie die Domainregistrierung und -verlängerung: Prüfen Sie mindestens einmal im Jahr das Ablaufdatum Ihres Domainnamens und erneuern Sie ihn rechtzeitig, um Ausfallzeiten oder den Verlust der Domain zu vermeiden. Anbieter wie Hostinger unterstützen automatische Domainverlängerungen oder versenden entsprechende Benachrichtigungen.
  • Identifizieren und beheben Sie Server- und Website-Fehler: Regelmäßige Fehlerprüfungen helfen dabei, Serverprobleme, defekte Funktionen oder Konfigurationsfehler frühzeitig zu erkennen. Eine schnelle Behebung verhindert, dass sich kleinere Probleme zu größeren, kostenintensiven Störungen entwickeln, und trägt zu einer stabilen Website-Leistung bei.

Da die Serverwartung technisch anspruchsvoll sein kann, empfiehlt es sich, diese Aufgabe einem IT-Fachmann zu übertragen oder einen Website-Wartungsdienst zu nutzen, der Serveraktualisierungen und eine kontinuierliche Überwachung umfasst.

Wenn Sie jedoch Managed Hosting verwenden, etwa Shared Hosting, Cloud Hosting oder vollständig verwaltete Tarife, übernimmt der Hosting-Anbieter den Großteil der Wartungsarbeiten auf Serverebene für Sie.

Experten-Tipp

Der beste Zeitpunkt für Serverwartungen liegt in Phasen mit geringem Traffic.

In diesen Zeiträumen sind weniger Besucher betroffen. Zudem können unvorhergesehene Probleme vor den regulären Geschäftszeiten behoben werden, wodurch sich das Risiko von Umsatzeinbußen minimiert.

Für Hostinger-Nutzer liefern die Zugriffsprotokolle im hPanel hilfreiche Informationen darüber, wann die Website besonders wenig Traffic verzeichnet.

Denken Sie außerdem daran, vor der Durchführung von Updates stets eine Sicherungskopie Ihrer Website zu erstellen.

Editor

Erika R.

Back-End Developer

Backups

Durch das Erstellen eines Website-Backups können Sie Datenverluste vermeiden und im Problemfall schnell eine frühere Version der Website wiederherstellen. So entfällt die Notwendigkeit, die Website vollständig neu aufzusetzen.

Ihr Website-Pflegeplan sollte regelmäßige automatische oder manuelle Backups vorsehen. Für kleine Websites mit überschaubarem Inhalt sind monatliche Backups in der Regel ausreichend. Bei komplexeren Websites mit häufig aktualisierten Inhalten, etwa E-Commerce-Websites, empfehlen sich hingegen tägliche Backups.

Website-Leistung

Die kontinuierliche Überwachung der Website-Leistung ist entscheidend, um eine schnelle Ladezeit und eine stabile Nutzererfahrung sicherzustellen. Nehmen Sie die folgenden Aufgaben in Ihren monatlichen Wartungsplan auf:

  • Führen Sie einen Geschwindigkeitstest für die Website durch: Nutzen Sie Performance-Tools wie Google PageSpeed Insights, um die Ladezeiten einzelner Seiten zu analysieren und potenzielle Engpässe zu identifizieren.
  • Überwachen Sie die Core Web Vitals: Verfolgen Sie zentrale Kennzahlen der Nutzererfahrung, darunter Largest Contentful Paint (LCP), Interaction to Next Paint (INP) und Cumulative Layout Shift (CLS), um sicherzustellen, dass Ihre Website aktuellen Leistungsstandards entspricht.
  • Minimieren Sie Dateien: Reduzieren Sie Dateigrößen, indem Sie unnötigen Code, Leerzeichen und Kommentare aus CSS-, JavaScript- und HTML-Dateien entfernen. Dies verkürzt Ladezeiten und verbessert die Gesamtleistung.
  • Optimieren und komprimieren Sie Bilder: Verringern Sie die Dateigröße von Bildern, ohne die Qualität sichtbar zu beeinträchtigen. Das beschleunigt die Auslieferung von Inhalten und verbessert die Nutzererfahrung auf allen Endgeräten.
  • Überwachen Sie die Verfügbarkeit der Website: Verwenden Sie ein Tool zur Uptime-Überwachung, um die Erreichbarkeit Ihrer Website regelmäßig zu prüfen und bei Ausfällen automatisch benachrichtigt zu werden. Eine kontinuierliche Überwachung ermöglicht es, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Benutzererfahrung

Eine positive Benutzererfahrung ist essenziell für den Aufbau von Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Studien zeigen, dass 88 % der Nutzer nach einer schlechten Erfahrung seltener zu einer Website zurückkehren.

Um eine benutzerfreundliche Website sicherzustellen, sollten Sie die folgenden Aufgaben in Ihren vierteljährlichen Wartungsplan aufnehmen:

  • Überprüfen Sie Design und Layout der Website: Stellen Sie sicher, dass bewährte Webdesign-Prinzipien eingehalten werden und die Website funktional bleibt. Die Navigation sollte intuitiv sein, Seiten schnell laden und wichtige Informationen leicht auffindbar sein.
  • Stellen Sie die Barrierefreiheit (Accessibility) sicher: Verbessern Sie die Zugänglichkeit, indem Sie Bilder mit aussagekräftigen Alt-Texten versehen, die Tastaturnavigation ermöglichen und gängige Richtlinien zur Barrierefreiheit berücksichtigen.
  • Testen Sie interaktive Elemente: Prüfen Sie, ob Call-to-Action-Elemente, Pop-ups, Formulare und weitere interaktive Funktionen wie vorgesehen funktionieren und eine konsistente User Journey ermöglichen.
  • Optimieren Sie die Website für mobile Endgeräte: Führen Sie Tests zur mobilen Nutzerfreundlichkeit durch und setzen Sie empfohlene Optimierungen um, damit die Website auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen zuverlässig funktioniert.
  • Führen Sie Usability-Tests durch: Analysieren Sie, wie Nutzer mit Ihrer Website interagieren, um Schwachstellen und Usability-Probleme zu identifizieren, bevor Sie Änderungen am Design oder Layout vornehmen.

Experten-Tipp

Bevor Sie Änderungen an Ihrer Website umsetzen, sollten Sie diese in einer Staging-Umgebung testen.

Auf diese Weise können Sie Anpassungen vornehmen, ohne die Funktionalität der Live-Website zu beeinträchtigen. Wenn Sie WordPress nutzen, bietet der Business-WordPress-Hosting-Plan von Hostinger ein integriertes Staging-Tool. Damit lassen sich Code, Design und Plugins testen und anschließend mit nur einem Klick auf die Live-Website übertragen.

Editor

Erika R.

Back-End Developer

Content-Marketing

Ein Website-Pflegeplan sollte regelmäßige Inhaltsaktualisierungen enthalten, um Veränderungen in der Branche abzubilden, die Relevanz der Inhalte aufrechtzuerhalten und Nutzer aktiv einzubinden. Ergänzen Sie Ihren Plan daher um die folgenden inhaltsbezogenen Aufgaben:

  • Veröffentlichen Sie regelmäßig neue Inhalte: Erstellen Sie einen Inhaltsplan, um eine konsistente Veröffentlichung sicherzustellen, beispielsweise durch die Veröffentlichung mindestens eines neuen Artikels pro Woche. Aktuelle Inhalte tragen dazu bei, das Interesse der Zielgruppe aufrechtzuerhalten und ein langfristiges Wachstum zu unterstützen.
  • Führen Sie regelmäßige Inhaltsaudits durch: Überprüfen Sie bestehende Inhalte alle drei bis sechs Monate, um Seiten zu identifizieren, die aktualisiert, zusammengeführt, grundlegend überarbeitet oder entfernt werden sollten. So stellen Sie sicher, dass Ihre Inhalte korrekt, relevant und auf Ihre aktuellen Ziele abgestimmt bleiben.
  • Aktualisieren Sie wichtige Seiten monatlich: Pflegen Sie zentrale Seiten mit den neuesten Informationen, darunter Produktseiten, Servicebeschreibungen und Über-uns-Inhalte, um Konsistenz und Aktualität auf der gesamten Website zu gewährleisten.
  • Überprüfen und ersetzen Sie Bilder: Kontrollieren Sie monatlich, ob Bilder defekt, veraltet, unscharf oder qualitativ minderwertig sind. Der Austausch durch optimierte, hochwertige Grafiken verbessert sowohl die Benutzererfahrung als auch den professionellen Gesamteindruck der Website.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Suchmaschinenoptimierung spielt eine zentrale Rolle für den langfristigen Aufbau von organischem Traffic und die Gewinnung qualifizierter Leads. Websites mit höheren Platzierungen in den Suchergebnissen sind für potenzielle Besucher besser sichtbar, weshalb eine kontinuierliche SEO-Pflege unverzichtbar ist.

Ein effektiver Website-Pflegeplan sollte daher regelmäßige SEO-Analysen und Optimierungen umfassen, darunter:

  • Führen Sie regelmäßige Backlink-Audits durch: Überprüfen Sie Ihr Backlink-Profil vierteljährlich, um schädliche oder qualitativ minderwertige Links zu identifizieren und zu entfernen sowie neue Möglichkeiten für hochwertige Backlinks zu erkennen.
  • Optimieren Sie On-Page-SEO-Elemente: Überprüfen und verfeinern Sie regelmäßig Seitentitel, Meta-Beschreibungen, Überschriften und Tags, damit sie zur Suchintention passen und relevante Keywords gezielt abdecken.
  • Bewerten Sie die Website-Struktur und interne Verlinkung: Ordnen Sie Inhalte klar nach Themen, stärken Sie interne Verlinkungen zwischen relevanten Seiten und sorgen Sie für saubere, gut lesbare URL-Strukturen, um Navigation und Crawlbarkeit zu verbessern.
  • Aktualisieren Sie die Sitemap und die robots.txt-Datei: Stellen Sie sicher, dass beide Dateien die aktuelle Struktur Ihrer Website widerspiegeln und Suchmaschinen beim effizienten Crawlen und Indexieren unterstützen.
  • Beheben Sie Crawl-Fehler und defekte Links: Identifizieren und korrigieren Sie 404-Fehler, defekte Verlinkungen und andere technische Probleme. Richten Sie bei Bedarf Weiterleitungen ein, um Linkwert zu erhalten und eine reibungslose Nutzererfahrung sicherzustellen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem umfassenden Leitfaden zur Website-Optimierung, mit dem Sie Website-Leistung, Benutzererfahrung und SEO-Ergebnisse weiter verbessern können.

Experten-Tipp

Dokumentieren Sie nach Abschluss der Website-Pflegeaufgaben alle vorgenommenen Änderungen, um den Fortschritt nachvollziehbar zu bewerten. Ein Website-Wartungsbericht hilft dabei zu erkennen, wie sich die Maßnahmen auf die Website ausgewirkt haben – etwa durch kürzere Ladezeiten, eine verbesserte Sicherheit oder höhere Rankings in den Suchergebnissen.

Editor

Paulius M.

SAE Team Lead

Bedeutung eines Website-Wartungsplans

Ein Website-Wartungsplan stellt sicher, dass Ihre Website für Besucher dauerhaft sicher, leistungsfähig und funktional bleibt. Ohne regelmäßige Aktualisierungen und Kontrollen steigt die Anfälligkeit für Sicherheitsbedrohungen und technische Probleme, die zu Reichweitenverlusten und Ausfällen führen können. Durch die Einhaltung eines festen Wartungsrhythmus lassen sich zudem kleinere Probleme frühzeitig erkennen, bevor sie zu aufwendigen und kostspieligen Maßnahmen werden.

Die folgenden Gründe sprechen für eine regelmäßige Website-Wartung:

  • Schutz von Website-Daten und Besuchern: Eine kontinuierliche Wartung stellt sicher, dass sicherheitsrelevante Komponenten aktuell bleiben und regelmäßig Backups erstellt werden. Sollte es dennoch zu einem Problem kommen, kann die Website innerhalb kurzer Zeit wiederhergestellt werden, ohne sie vollständig neu aufsetzen zu müssen.
  • Verbesserte Website-Leistung und Ladegeschwindigkeit: Ein strukturierter Wartungsplan hilft dabei, ungenutzte Plugins, übergroße Bilddateien oder defekte Links zu identifizieren und zu entfernen, die die Performance der Website beeinträchtigen.
  • Optimierte Benutzererfahrung (UX): Nicht funktionierende Schaltflächen oder Fehlerseiten führen zu Frustration und wirken sich negativ auf die Glaubwürdigkeit Ihrer Marke aus. Durch die proaktive Behebung solcher Probleme signalisieren Sie Besuchern Professionalität und Zuverlässigkeit.
  • Bessere Sichtbarkeit in Suchmaschinen: Suchmaschinen bevorzugen Websites mit hoher Verfügbarkeit, sauberer Struktur und aktuellen Inhalten. Eine konsequente Wartungsroutine trägt dazu bei, dass Ihre Website korrekt indexiert bleibt und langfristig wettbewerbsfähig in den Suchergebnissen ist.

Hilfreiche Tools für Website-Wartungspläne

Wenn Sie sich entscheiden, den Website-Pflegeplan selbst umzusetzen, stehen Ihnen verschiedene Website-Management-Tools zur Verfügung, die Sie während des gesamten Wartungsprozesses unterstützen können.

1. Google Analytics – Webanalysetool

Google Analytics 4 (GA4) liefert detaillierte Einblicke in das Verhalten Ihrer Besucher und deren Interaktionen mit Ihrer Website. Diese Daten helfen Ihnen dabei, gezielt Bereiche zu identifizieren, die im Rahmen der nächsten Wartung optimiert werden sollten.

Der Bericht Seiten und Bildschirme zeigt beispielsweise, welche Inhalte den meisten Traffic generieren und an welchen Stellen Nutzer abspringen. Mithilfe des Berichts zur Traffic-Akquise erkennen Sie zudem, welche Marketingkanäle die meisten Besucher auf Ihre Website führen.

Um technische Engpässe und Abbruchstellen zu analysieren, können Sie das Tool Trichter-Exploration nutzen. Es zeigt detailliert, an welcher Stelle Nutzer abspringen, bevor sie ein definiertes Ziel erreichen, etwa einen Kauf abschließen oder sich registrieren. Diese Erkenntnisse helfen Ihnen zu entscheiden, ob eine Seite eine Designanpassung oder eine technische Optimierung benötigt.

Während Google Analytics 360 als kostenpflichtige Enterprise-Lösung für Unternehmen mit sehr hohem Datenvolumen konzipiert ist, bietet die kostenlose Version von GA4 für Einzelpersonen sowie kleine und mittlere Unternehmen einen mehr als ausreichenden Funktionsumfang.

2. Pingdom – Tool zur Website-Überwachung

Pingdom ist ein benutzerfreundliches Monitoring-Tool mit leistungsstarken Funktionen. Es bietet eine Überwachung der Website-Verfügbarkeit und prüft die Erreichbarkeit Ihrer Website von verschiedenen Standorten und über unterschiedliche Webbrowser hinweg.

Darüber hinaus liefert die Echtzeit-Überwachung von Pingdom wertvolle Einblicke in das Besucherverhalten und hilft dabei, Nutzungstrends frühzeitig zu erkennen.

Ergänzend dazu stellt Pingdom kostenlose Tests zur Seitengeschwindigkeit bereit. Diese ermöglichen es, Ladezeiten zu analysieren und Probleme zu identifizieren, die sich negativ auf die Benutzererfahrung auswirken können.

Treten Ausfälle, nicht erreichbare Seiten oder unerwartete Inhaltsänderungen auf, benachrichtigt Pingdom Sie sofort per SMS, E-Mail oder In-App-Benachrichtigung.

3. Ahrefs – SEO-Tool

Ahrefs ist ein leistungsstarkes Premium-Tool zur langfristigen Sicherung und Verbesserung der SEO-Leistung Ihrer Website. Die Funktion Site Audit durchsucht Ihre Website nach technischen und On-Page-SEO-Problemen und liefert konkrete Handlungsempfehlungen zur Behebung.

Der integrierte Backlink-Checker analysiert zudem das Backlink-Profil Ihrer Website und bietet Einblicke in Kennzahlen wie Domain- und URL-Bewertungen.

Für die Planung zukünftiger SEO-Maßnahmen steht der Keyword Explorer zur Verfügung. Er schlägt relevante Keywords vor und zeigt auf, wie hoch die Wettbewerbssituation in den organischen Suchergebnissen ist.

Darüber hinaus unterstützt Ahrefs bei der Wettbewerbsanalyse, indem es Daten zu Inhalten, Backlinks, Keywords und PPC-Anzeigen anderer Websites bereitstellt. Auf dieser Basis lassen sich fundierte Strategien entwickeln, um die eigene Sichtbarkeit zu verbessern.

Da es sich um ein kostenpflichtiges Tool handelt, ist für den vollständigen Funktionsumfang ein Abonnement erforderlich. Alternativ können Sie die kostenlosen SEO-Tools von Ahrefs nutzen, um erste Analysen durchzuführen und die laufenden Wartungskosten Ihrer Website zu reduzieren.

4. FileZilla – Tool zur Dateiverwaltung

FileZilla ist ein FTP-Client, der Website-Betreibern dabei hilft, Dateien zu verwalten und Backups im Rahmen der Website-Wartung durchzuführen.

Es handelt sich um eine Open-Source-Software mit einfacher Einrichtung, mit der sich auch große Dateien schnell und zuverlässig verwalten und übertragen lassen. Da FileZilla das SSH-Protokoll unterstützt, kann die Dateiübertragung zusätzlich abgesichert werden.

Darüber hinaus ermöglicht die integrierte Warteschlangenfunktion eine strukturierte Verwaltung von Uploads und Downloads.

FileZilla ist plattformübergreifend verfügbar und kann unter Windows, Linux und macOS eingesetzt werden. Die kostenpflichtige Version unterstützt zudem die Anbindung an Cloud-Speicherdienste wie Google Drive, Dropbox und Google Cloud Storage.

5. Sucuri – Tool für Website-Sicherheit

Sucuri ist ein umfassendes Wartungstool zur Absicherung von Websites. Es bietet Scan-Funktionen zur Erkennung von Malware, Blocklisting-Problemen, Link-Injection sowie verdächtigen Änderungen an DNS- oder Core-Dateien. Zusätzlich umfasst der Service unbegrenzte Anfragen zur Malware-Entfernung, Website-Bereinigung und Schutz vor DDoS-Angriffen.

Tritt ein Sicherheitsproblem auf, werden Nutzer umgehend über verschiedene konfigurierbare Benachrichtigungskanäle informiert, darunter E-Mail, SMS, RSS und X (ehemals Twitter).

Für WordPress-Websites steht das kostenlose Plugin Sucuri Security zur Verfügung. Neben Malware-Scans überwacht es auch Website-Aktivitäten wie Anmeldeversuche, Datei-Uploads und Dateiänderungen und trägt so dazu bei, potenzielle Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und zu minimieren.

Darüber hinaus stellt Sucuri mit Sucuri SiteCheck einen kostenlosen Remote-Sicherheitsscanner bereit. Geben Sie einfach die URL Ihrer Website ein, um einen kurzen Überblick über den aktuellen Sicherheitsstatus zu erhalten.

Berechnung der Website-Wartungskosten

Ein gut strukturierter Wartungsplan stellt sicher, dass Ihre Website für Besucher dauerhaft sicher, funktional und zuverlässig bleibt.

Nach der Festlegung Ihrer Wartungs- und Managementstrategie ist die Berechnung der gesamten Website-Wartungskosten der nächste entscheidende Schritt. Sie hilft dabei, ein realistisches Budget für wiederkehrende Sicherheitsprüfungen zu planen und zu entscheiden, ob Updates und Wartungsarbeiten intern durchgeführt oder an einen Fachdienstleister ausgelagert werden sollen.

Diese finanzielle Transparenz ermöglicht es Ihnen, langfristige Ausgaben verlässlich einzuschätzen – insbesondere dann, wenn Ihre Online-Präsenz wächst und zusätzliche Ressourcen erforderlich werden.

Alle Tutorial-Inhalte auf dieser Website unterliegen Hostingers strengen redaktionellen Standards und Normen.

Author
Erstellt von

Faradilla Ayunindya

Faradilla, auch bekannt als Ninda, ist Content Marketing Specialist bei Hostinger mit über fünf Jahren Erfahrung und einem zehnjährigen Hintergrund als Linguistin. Sie möchte Technologie für alle zugänglich machen, indem sie komplexe Anleitungen in klare und leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Guides verwandelt. In ihrer Freizeit interessiert sie sich für Biowissenschaften oder schaut gerne lustige Tiervideos. Vernetzen Sie sich mit ihr auf LinkedIn.

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