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Eine Website hosten: 5 einfache Schritte und wichtige Grundlagen

Eine Website hosten: 5 einfache Schritte und wichtige Grundlagen

Webhosting bezeichnet einen Service, bei dem Sie Speicherplatz auf einem Server mieten. Dort werden alle Dateien Ihrer Website abgelegt, sodass Ihre Inhalte im Internet sichtbar und jederzeit für Nutzer erreichbar sind.

Jede Website benötigt einen Hosting-Service, um online verfügbar zu sein. Die Wahl des passenden Hosting-Anbieters ist dabei ein zentraler Schritt, da ein zuverlässiger Service für hohe Geschwindigkeit, stabile Verfügbarkeit und umfassende Sicherheit sorgt und Ihrer Website eine solide Grundlage für Wachstum und dauerhafte Leistung bietet.

Mit dem folgenden strukturierten Vorgehen lässt sich Ihre Website unkompliziert live schalten:

  1. Ermitteln Sie die Anforderungen Ihrer Website: Bestimmen Sie, ob es sich um ein statisches Projekt handelt, etwa einen einfachen Blog, oder um eine dynamische Website wie einen Online-Shop.
  2. Wählen Sie den passenden Hosting-Anbieter: Informieren Sie sich darüber, wie Hosting-Unternehmen über den reinen Preis hinaus bewertet werden können.
  3. Wählen Sie das geeignete Hosting-Angebot: Verschaffen Sie sich einen Überblick über die verschiedenen Hosting-Typen wie Shared Hosting, VPS und Cloud Hosting und entscheiden Sie sich für die Lösung, die zur Größe und Komplexität Ihres Projekts passt.
  4. Sichern Sie sich Ihre Webadresse: Registrieren Sie einen eindeutigen Domainnamen, über den Besucher Ihre Website aufrufen werden.
  5. Veröffentlichen Sie Ihre Website: Laden Sie Ihre Inhalte auf den Server hoch oder erstellen Sie Ihre Website direkt mithilfe eines entsprechenden Tools.

Um langfristig die richtige Entscheidung zu treffen, sollten Hosting-Anbieter anhand klar definierter Kriterien bewertet werden. Dazu zählen garantierte Leistungswerte und Ladegeschwindigkeit, die angebotenen Sicherheitsfunktionen sowie die verfügbaren Support-Optionen, um das zukünftige Wachstum Ihrer Website zuverlässig zu unterstützen.

1. Entscheiden Sie sich für Ihren Website-Typ

Verstehen Sie zunächst den Unterschied zwischen statischen und dynamischen Websites. Sobald klar ist, welcher Typ für Ihr Projekt geeignet ist, wirkt sich diese Entscheidung direkt auf das Webhosting-Angebot aus, das Sie wählen sollten.

Statische Websites

Eine statische Website liefert allen Besuchern denselben Inhalt. Sie lässt sich mit einer gedruckten Broschüre vergleichen: Die Informationen sind fest hinterlegt und ändern sich nur, wenn Sie den Inhalt manuell aktualisieren.

  • Geeignet für: Nutzen Sie diesen Website-Typ für einfache persönliche Blogs, Online-Lebensläufe, Event-Landingpages oder Portfolio-Websites.
  • Ressourcenbedarf: Planen Sie einen geringen Ressourcenbedarf ein. Statische Websites verbrauchen weniger CPU-Leistung und Arbeitsspeicher, da der Server vorgefertigte Dateien wie HTML-Dateien und Bilder ausliefert.
  • Hosting-Angebot: Beginnen Sie mit einem einfachen Webhosting-Tarif und skalieren Sie diesen bei Bedarf später. Diese Lösung ist kostengünstig und eignet sich besonders gut für Einsteiger.

Dynamische Websites

Eine dynamische Website ist deutlich interaktiver als eine statische Website. Inhalte werden in Echtzeit angepasst und generiert, unter anderem auf Basis des Standorts des Nutzers, des Anmeldestatus oder des bisherigen Nutzerverhaltens.

  • Geeignet für: Entscheiden Sie sich für diesen Typ bei Foren, Mitgliederbereichen, Streaming-Diensten, Webanwendungen und E-Commerce-Shops, bei denen sich Inhalte, Bestände oder Preise regelmäßig ändern.
  • Ressourcenbedarf: Rechnen Sie mit einem höheren Bedarf an Serverressourcen wie Arbeitsspeicher und CPU, um Skripte auszuführen und Datenbankabfragen effizient zu verarbeiten.
  • Hosting-Angebot: Wählen Sie einen leistungsstärkeren Hosting-Tarif, der mehr Flexibilität und Rechenleistung bietet, um umfangreiche Verarbeitungsprozesse und Datenbankanfragen zuverlässig zu bewältigen.

Sobald Sie sich für einen Website-Typ entschieden haben, können Sie den Ressourcenbedarf für einen reibungslosen Betrieb deutlich besser einschätzen. Auf dieser Grundlage grenzen Sie passende Webhosting-Services ein und wählen ein Hosting-Angebot mit der richtigen Funktionalität für Ihr Projekt aus.

2. Wählen Sie einen Webhosting-Anbieter

Die Entscheidung für einen Webhosting-Anbieter hat direkten Einfluss auf die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit Ihrer Website. Gehen Sie dabei nicht davon aus, dass die teuerste Option automatisch die beste Qualität bietet. Entscheidend ist das Preis-Leistungs-Verhältnis – also ob Sie die Funktionen erhalten, die Sie für Ihre Anforderungen benötigen, zu einem fairen Preis.

Um den passenden Webhosting-Service für Ihr Projekt zu finden, ist eine gründliche Recherche unerlässlich. Dazu gehört, über reine Werbe-Landingpages hinauszugehen und detaillierte Vergleiche verschiedener Anbieter zu lesen.

  • Funktionen und Technologien prüfen: Vergleichen Sie die eingesetzte Technologie, die Serverspezifikationen sowie die in den Hosting-Angeboten enthaltenen Funktionen. So lässt sich besser einschätzen, für welche Projektarten ein bestimmter Webhosting-Anbieter geeignet ist.
  • Nutzererfahrungen berücksichtigen: Achten Sie auf authentische Kundenbewertungen. Sie liefern realistische Einblicke in die Stärken und Schwächen eines Anbieters, insbesondere in Bezug auf Leistung und Kundensupport.

Wenn Sie noch am Anfang stehen, können Vergleichsartikel dabei helfen, die Unterschiede zwischen verschiedenen Anbietern besser zu verstehen, zum Beispiel:

Die technische Seite der Anbieterwahl sollte kein Hindernis darstellen. Ein guter Webhosting-Anbieter stellt Tools bereit, die das Erstellen und Verwalten Ihrer Website vereinfachen, auch wenn Sie über kein technisches Fachwissen verfügen.

Achten Sie auf eine einfache Integration mit gängigen Content-Management-Systemen (CMS) wie WordPress oder Joomla. Viele hochwertige Webhosting-Anbieter bieten Ein-Klick-Installer an, sodass sich der Einrichtungsprozess in wenigen Minuten abschließen lässt.

Prüfen Sie außerdem, ob ein benutzerfreundlicher Website-Baukasten verfügbar ist. Wenn Sie Ihre Website ohne klassisches CMS erstellen möchten, spart ein integrierter, intuitiver Website-Builder Zeit und reduziert den technischen Aufwand erheblich.

3. Wählen Sie ein Webhosting-Angebot

Um das passende Webhosting-Angebot auszuwählen, sollten Sie sich zunächst mit den Vor- und Nachteilen sowie den jeweiligen Ressourcenbeschränkungen der gängigsten Hosting-Typen vertraut machen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Optionen.

Webhosting

Eine bewährte Einstiegslösung ist das klassische Webhosting, bei dem sich mehrere Websites die Ressourcen eines einzelnen physischen Servers teilen. Dieses Modell lässt sich mit einem Mehrfamilienhaus vergleichen: Alle nutzen dasselbe Gebäude, verfügen jedoch jeweils über eine eigene Einheit.

  • Ideal für: Kleine bis mittelgroße Websites mit geringem Traffic, persönliche Blogs oder Websites, die zu Lern- und Testzwecken betrieben werden.
  • Vorteile: Diese Option ist besonders kostengünstig und sehr anfängerfreundlich. Der Webhosting-Anbieter übernimmt die technische Wartung und Verwaltung, sodass Sie sich vollständig auf Ihre Website konzentrieren können.
  • Nachteil: Da die Serverressourcen gemeinsam genutzt werden, kann ein plötzlicher Traffic-Anstieg auf einer anderen Website die Leistung Ihrer eigenen Website vorübergehend beeinträchtigen oder im Extremfall zu Ausfällen führen.

Virtual Private Server (VPS)-Hosting

Beim VPS-Hosting wird ein leistungsstarker physischer Server in mehrere virtuelle, voneinander isolierte Serverumgebungen aufgeteilt. Obwohl weiterhin dieselbe Hardware genutzt wird, stehen Ihrem virtuellen Server fest zugewiesene Ressourcen zur Verfügung.

  • Ideal für: Größere Websites, stark frequentierte Blogs, E-Commerce-Websites und Gaming-Server, die eine zuverlässige Leistung benötigen, ohne die Kosten eines dedizierten Servers zu tragen.
  • Vorteile: VPS-Hosting bietet eine höhere Leistung und Stabilität als klassisches Webhosting, da Ihre Ressourcen nicht mit anderen Websites geteilt werden. Zusätzlich erhalten Sie Root-Zugriff, was Ihnen mehr Flexibilität und Kontrolle über Servereinstellungen und installierte Software ermöglicht.
  • Nachteil: Diese Hosting-Variante ist teurer als Shared Hosting und erfordert ein höheres Maß an technischem Know-how, um Serverressourcen und Konfigurationen effizient zu verwalten.

Experten-Tipp

Wenn Sie die Leistung eines VPS benötigen, aber nicht über umfassende technische Kenntnisse verfügen, lesen Sie unseren Leitfaden zur Einrichtung von VPS-Hosting, um die Grundlagen kennenzulernen.

Cloud Hosting

Beim Cloud Hosting wird eine Website über ein Netzwerk aus mehreren miteinander verbundenen Servern betrieben, das häufig als Cloud-Cluster bezeichnet wird. Fällt ein Server aus oder ist überlastet, übernimmt automatisch ein anderer Server, wodurch eine hohe Ausfallsicherheit gewährleistet wird.

  • Ideal für: Websites mit hohem Traffic, umfangreiche Webanwendungen und Unternehmen, die sich keine Ausfallzeiten leisten können, etwa große E-Commerce-Plattformen.
  • Vorteile: Cloud Hosting bietet eine hervorragende Skalierbarkeit, da Serverressourcen je nach Bedarf in Echtzeit nach oben oder unten angepasst werden können. Dadurch lassen sich auch unvorhersehbare Traffic-Spitzen ohne Leistungsprobleme bewältigen.
  • Nachteil: Diese Lösung ist in der Regel teurer als klassisches Webhosting oder einfache VPS-Tarife. Zudem haben Website-Besitzer häufig weniger Kontrolle über die zugrunde liegende Serverumgebung als beim VPS-Hosting.

WordPress Hosting

Wenn Sie Ihre Website mit WordPress erstellen möchten, ist WordPress Hosting eine besonders geeignete Lösung. Diese Hosting-Umgebung ist speziell für WordPress-Websites optimiert.

  • Ideal für: Einsteiger und alle, die eine WordPress-Website betreiben möchten, ohne sich intensiv mit der technischen Wartung befassen zu müssen.
  • Vorteile: WordPress Hosting umfasst häufig vorinstallierte Plugins, serverseitiges Caching und optimierte Konfigurationen für maximale WordPress-Leistung. Viele Angebote sind verwaltet, sodass sich der Hosting-Anbieter um technische Einrichtung, Sicherheitsmaßnahmen, automatische Updates und Backups kümmert.
  • Nachteil: Verwaltetes WordPress Hosting ist in der Regel teurer als einfaches Webhosting. Zudem ist die Kontrolle über Servereinstellungen eingeschränkt, und die Installation von Software außerhalb des WordPress-Ökosystems ist oft nicht möglich.

Wenn Sie Ihre Website besonders schnell erstellen möchten, achten Sie auf Webhosting-Anbieter, die zusätzliche Tools wie einen KI-Website-Baukasten für WordPress anbieten. Beschreiben Sie dabei lediglich Ihre gewünschte Website, und das Tool übernimmt Layout, Design und Inhalte.

Dediziertes Hosting

Beim dedizierten Hosting steht Ihnen ein kompletter physischer Server mit sämtlichen Ressourcen exklusiv zur Verfügung, ohne dass diese mit anderen Websites geteilt werden.

  • Ideal für: Sehr große Websites, stark frequentierte Abonnementdienste und umfangreiche E-Commerce-Shops, die große Datenmengen verarbeiten und höchste Anforderungen an Leistung und Sicherheit stellen.
  • Vorteile: Dediziertes Hosting bietet maximale Ressourcen, umfassende Anpassungsmöglichkeiten und die bestmögliche Leistung. Sie verfügen über volle Kontrolle über das Betriebssystem, die Sicherheitskonfiguration und die eingesetzte Software.
  • Nachteil: Diese Hosting-Variante ist die kostenintensivste Option und setzt fortgeschrittene technische Kenntnisse in der Serververwaltung voraus. Dadurch ist sie für Einsteiger nur bedingt geeignet.

4. Registrieren Sie einen eindeutigen Domainnamen für Ihre Website

Ein Domainname ist die Adresse, die Nutzer in ihren Browser eingeben, um Ihre Website aufzurufen. Er stellt die Online-Identität Ihres Unternehmens oder Projekts dar.

Jeder Domainname besteht aus zwei Hauptbestandteilen:

  1. Second-Level-Domain (SLD): Dies ist der individuelle Name, den Sie wählen, etwa Hostinger in hostinger.com.
  2. Top-Level-Domain (TLD): Dies ist die Domainendung, zum Beispiel .com in hostinger.com.

Da ein Domainname nach der Registrierung nicht mehr geändert werden kann, ist die Wahl des richtigen Domainnamens entscheidend und erspart Ihnen späteren Aufwand sowie unnötige Komplikationen.

Wählen Sie einen Namen, der leicht zu merken und einfach einzugeben ist. Die folgenden fünf Regeln helfen Ihnen bei der Entscheidung:

  1. Analysieren Sie Ihre Nische: Berücksichtigen Sie relevante Keywords, die zu Ihrer Branche oder Marke passen. Ein passendes Schlüsselwort kann Nutzern sofort verdeutlichen, worum es auf Ihrer Website geht. Nutzen Sie bei Bedarf einen Domainnamen-Generator zur Ideenfindung.
  2. Bevorzugen Sie .com: Die Domainendung .com ist weltweit am verbreitetsten. Sie verleiht Ihrer Website zusätzliche Glaubwürdigkeit, und viele Nutzer gehen standardmäßig davon aus, dass eine Website diese Endung hat.
  3. Vermeiden Sie unnötige Komplexität: Verzichten Sie auf Zahlen, Bindestriche und Doppelbuchstaben. Diese werden beim Tippen leicht übersehen oder verwechselt und erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Tippfehlern.
  4. Halten Sie den Domainnamen kurz und einprägsam: Ein prägnanter Name bleibt besser im Gedächtnis und lässt sich leichter weiterempfehlen. Vermeiden Sie lange Begriffe oder schwer zu buchstabierende Wortkombinationen.
  5. Achten Sie auf Originalität und Markenrechte: Um Verwechslungen und mögliche rechtliche Probleme zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass der gewünschte Name nicht bereits mit einem bestehenden Unternehmen oder einer eingetragenen Marke verbunden ist. Führen Sie vor dem Kauf eine kurze Markenrecherche durch.

Bevor Sie Ihre Entscheidung final treffen, überprüfen Sie die Verfügbarkeit des gewünschten Domainnamens mit einem Online-Tool zur Domainnamensuche. Ist Ihre bevorzugte Domain bereits vergeben, können Sie eine alternative Bezeichnung testen oder auf eine andere passende Domainendung ausweichen.

Domain Name Checker

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Auch wenn Domainname und Hosting getrennt erworben werden können, ist die Registrierung über einen Webhosting-Anbieter meist die einfachste und häufig auch kostengünstigste Lösung. Seriöse Webhosting-Anbieter wie Hostinger sind zugleich akkreditierte Domain-Registrare.

Ein guter Webhosting-Anbieter stellt häufig zusätzliche Funktionen bereit, darunter:

  • Domain-Datenschutz: Dieser Service schützt Ihre persönlichen Registrierungsdaten wie Name, E-Mail-Adresse und Anschrift, indem er sie vor der öffentlichen WHOIS-Datenbank verbirgt.
  • Kostenloser Domainname: Viele Hosting-Angebote beinhalten einen kostenlosen Domainnamen für das erste Jahr, wodurch sich die anfänglichen Einrichtungskosten reduzieren lassen.

5. Erstellen oder laden Sie Ihre Website hoch

Der letzte Schritt besteht darin, Ihre Website live zu schalten. Dabei stehen Ihnen zwei grundlegende Möglichkeiten zur Verfügung: das Erstellen einer neuen Website oder die Migration einer bestehenden Website.

Erstellen einer neuen Website

Für einen möglichst einfachen und schnellen Einstieg empfiehlt sich die Nutzung eines Content-Management-Systems (CMS) oder eines Website-Baukastens.

  • CMS: Die meisten professionellen Webhosting-Anbieter stellen Ein-Klick-Installer für gängige CMS-Plattformen wie WordPress, Joomla oder Drupal bereit. Dadurch entfällt die manuelle Übertragung von Dateien sowie die Einrichtung der Datenbank, da die technische Installation innerhalb weniger Minuten automatisch erfolgt. Bei Hostinger können Sie zusätzlich den KI-Website-Baukasten für WordPress nutzen, um Ihre Website besonders schnell zu erstellen.
  • Website-Baukasten: Einige Anbieter bieten integrierte Website-Baukästen an, die Layout und Design automatisch erstellen, etwa den KI-Website-Baukasten von Hostinger. Diese Lösung ist besonders komfortabel, da sich in kurzer Zeit eine professionelle Website erstellen lässt, ohne dass Programmierkenntnisse erforderlich sind. Beschreiben Sie dazu einfach Ihre gewünschte Website, und das Tool erstellt Layout, Design und Inhalte. Anschließend können Sie alle Elemente problemlos an Ihren eigenen Stil anpassen.

Hochladen einer bestehenden Website

Wenn bereits eine Website vorhanden ist, muss diese auf den neuen Webserver übertragen werden. Dieser Vorgang wird als Website-Migration bezeichnet.

Dabei stehen Ihnen verschiedene hilfreiche Tools zur Verfügung:

  1. Dateimanager: Die meisten Hosting-Control-Panels wie hPanel oder cPanel verfügen über einen webbasierten Dateimanager, mit dem sich Dateien direkt über den Browser hochladen und verwalten lassen.
  2. FTP-Clients: Programme wie FileZilla oder Cyberduck sind leistungsstarke Desktop-Anwendungen, die sich besonders für die Übertragung großer Datenmengen und die Verwaltung von Verzeichnisstrukturen eignen.
  3. Migrations-Plugins: Für CMS-basierte Websites stehen spezielle Plugins und automatisierte Migrationstools zur Verfügung, die von vielen Webhosting-Anbietern angeboten werden. Damit lässt sich die gesamte Website einschließlich der Datenbank in einem strukturierten Vorgang übertragen.

DNS-Verbreitung

Nach der Installation oder dem Upload Ihrer Website sollten Sie überprüfen, ob Ihr Domainname Besucher korrekt auf den neuen Server weiterleitet. Diese Weiterleitung wird über die DNS-Einträge (Domain Name System) gesteuert.

Änderungen an den DNS-Einstellungen können bis zu 48 Stunden benötigen, bis sie weltweit übernommen werden. Dieser Zeitraum wird als DNS-Verbreitung bezeichnet.

Während dieser Phase können Sie ein globales Tool zur Überprüfung der DNS-Verbreitung verwenden, um den Fortschritt zu verfolgen und zu prüfen, ab wann Ihre Website überall erreichbar ist.

Wie wählt man einen Webhosting-Anbieter aus?

Um einen Webhosting-Anbieter auszuwählen, sollten Sie zunächst den Zweck Ihrer Website definieren, den zu erwartenden Traffic einschätzen, ein Budget festlegen und den erforderlichen Grad an Sicherheit sowie Skalierbarkeit bestimmen.

Führen Sie anschließend eine gründliche Recherche durch, um verschiedene Anbieter miteinander zu vergleichen. Bewerten Sie dabei insbesondere die Reaktionsfähigkeit des Kundensupports und prüfen Sie zentrale Funktionen wie globale Rechenzentren, Migrationsoptionen sowie verfügbare Domain- oder E-Mail-Dienste.

Wie wähle ich ein Webhosting-Angebot aus?

Um ein geeignetes Webhosting-Angebot auszuwählen, bewerten Sie zunächst den Typ Ihrer Website und den konkreten Ressourcenbedarf.

Stellen Sie sicher, dass das gewählte Hosting-Angebot mit Ihrer Plattform kompatibel ist – unabhängig davon, ob Sie ein spezialisiertes CMS für einen E-Commerce-Shop oder einen vollständig kontrollierbaren VPS für individuelle Anwendungen benötigen.

Darüber hinaus sollten technische Faktoren berücksichtigt werden, etwa Serverstandorte in der Nähe Ihrer Zielgruppe für optimale Ladegeschwindigkeiten sowie grundlegende Sicherheitsfunktionen. Dazu zählen insbesondere zuverlässige und regelmäßige Backups zur Datenwiederherstellung.

Für einen umfassenden Überblick über diesen Prozess erfahren Sie mehr darüber, wie Sie ein Webhosting-Angebot auswählen.

Wie viel kostet es, eine Website zu hosten?

Die Kosten für das Hosting einer Website reichen von wenigen Euro pro Monat für einfache Einstiegstarife bis hin zu mehreren hundert Euro pro Monat für komplexe, dedizierte Hosting-Lösungen.

Standard-Webhosting stellt in der Regel den günstigsten Einstieg für Anfänger dar, während VPS-, Cloud- und dedizierte Hosting-Modelle deutlich kostenintensiver sind, da sie mehr Ressourcen, höhere Stabilität und erweiterte Kontrollmöglichkeiten bieten.

Der konkrete Preis hängt vom gewählten Hosting-Anbieter sowie vom jeweiligen Hosting-Angebot ab. Ihr Hosting-Budget sollte dabei an den aktuellen Anforderungen Ihrer Website und dem erwarteten Wachstum ausgerichtet sein.

Eine detaillierte Aufschlüsselung aller möglichen Kosten finden Sie in unserem Leitfaden zu den Kosten für das Hosting von Websites.

Was ist der einfachste Weg, eine Website zu hosten?

Der einfachste Weg, eine Website zu hosten, ist die Nutzung eines All-in-One-Website-Baukastens, der Hosting-Leistungen bereits integriert, etwa des KI-Website-Baukastens von Hostinger.

Mit einem solchen Komplettpaket müssen Sie sich nicht mit den technischen Details des Kaufs, der Einrichtung oder der Verknüpfung eines separaten Hosting-Angebots mit einem Website-Baukasten oder CMS befassen.

Diese Lösung eignet sich besonders für Einsteiger, da der Anbieter alle technischen Aspekte wie Serverwartung, Sicherheit und Systemintegration übernimmt.

Sie konzentrieren sich auf die Gestaltung Ihrer Website, während der Webhosting-Anbieter dafür sorgt, dass Ihre Website zuverlässig online verfügbar ist.

Nächste Schritte: Wie erhalten Sie Traffic für Ihre Website?

Ihre Website mit einem zuverlässigen Hosting und einem passenden Domainnamen online zu bringen, ist nur der erste Schritt. Anschließend geht es darum, von Ihrer Zielgruppe gefunden zu werden – vor allem über Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Hierfür sind technische Anpassungen an Ihrer Website erforderlich, damit Suchmaschinen wie Google Ihre Inhalte problemlos lesen, verstehen und bewerten können. Selbst eine schnelle und sichere Website erzielt keine Besucherzahlen, wenn sie nicht entsprechend optimiert ist.

Darüber hinaus sollten Sie Ihre Website aktiv bei Suchmaschinen einreichen. So stellen Sie sicher, dass mit dem Crawlen und Indizieren Ihrer Seiten begonnen wird und die Struktur Ihrer Website für Crawler optimal aufbereitet ist.

Um die Grundlagen der Traffic-Gewinnung zu verstehen, informieren Sie sich in unserem Leitfaden zu SEO. Wenn Sie außerdem sicherstellen möchten, dass Ihre Website möglichst schnell indexiert wird, erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Website bei Suchmaschinen einreichen können.

Alle Tutorial-Inhalte auf dieser Website unterliegen Hostingers strengen redaktionellen Standards und Normen.

Author
Erstellt von

Faradilla Ayunindya

Faradilla, auch bekannt als Ninda, ist Content Marketing Specialist bei Hostinger mit über fünf Jahren Erfahrung und einem zehnjährigen Hintergrund als Linguistin. Sie möchte Technologie für alle zugänglich machen, indem sie komplexe Anleitungen in klare und leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Guides verwandelt. In ihrer Freizeit interessiert sie sich für Biowissenschaften oder schaut gerne lustige Tiervideos. Vernetzen Sie sich mit ihr auf LinkedIn.

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